08.04.2026, 13:25
Vorstoß der AfD-Fraktion Bayern: Islamunterricht soll gestrichen werden
By 8. April 2026
![[Bild: pausenaufsicht.jpg]](https://verkehrt.eu/adminpics/pi-saves/pausenaufsicht.jpg)
Hans-Peter Hörner, MdL-Baden-Württemberg.
Von HANS-PETER HÖRNER | Während der Ex-Al Qaida-Terrorist mit dem früheren Kampfnamen Mohammad al-Jolani und heutige amtierende Machthaber Syriens Ahmed al-Scharaa in Berlin einen Staatsbesuch absolviert, jubeln ihm zahlreiche Exil-Syrer mit „Allahu Akbar!“-Rufen (Allah ist größer) zu. 42.000 syrische Exilanten sollen im „Bundeshaupt-Slum“ leben. Die schreibt: „Bei der Veranstaltung habe Scharaa gesagt, dass er stolz darauf sei, dass Syrer in Deutschland an ihrer nationalen Identität und Verbundenheit zur alten Heimat festhielten.“ Ist das die Form der Integration, die wir uns vorstellen? Neigt diese kulturell extrem geschlossene Diaspora zur wenigstens vordergründigen Assimilation und hilft dabei ein installierter Islamunterricht an deutschen Schulen?
Die AfD-Landtagsfraktion in Bayern hat diesbezüglich eine glasklare Vorstellung: sie will die Abschaffung des islamischen Unterrichts an staatlichen Schulen erreichen. Man hat dafür einen Gesetzesvorschlag zur Änderung des bayerischen Gesetzes über das Erziehungs- und Unterrichtswesen eingebracht. Begründung: Die Fraktion bezweifelt die rechtliche Grundlage des Unterrichts, sieht nicht den Charakter eines regelgerechten Unterrichts und das Integrationsziel als verfehlt. Schließlich sei auch die Akzeptanz des Unterrichts bei vielen Muslimen, die beispielweise die Koranschulen der jeweiligen Moscheen bevorzugen, nicht besonders hoch.
Der bildungspolitische Sprecher der Landtagsfraktion, Oskar Atzinger: „Unser Grundgesetz und die bayerische Verfassung sehen Religionsunterricht nur in Übereinstimmung mit den Grundsätzen der Religionsgemeinschaft vor. ‚Islamischer Unterricht‘ kann daher nicht denselben Status wie katholischer oder evangelischer Religionsunterricht haben, denn es gibt keine allgemein anerkannte islamische Religionsgemeinschaft als Kooperationspartner.“ Die Fraktion befürwortet einen Ethikunterricht zur Vermittlung hiesiger Werte.
Im LehrplanPLUS für bayerische Gymnasien wird eine solide demokratiepädagogische Grundlage als Bestandteil gelungener Radikalisierungsprävention aufgerufen. Das ist gut und schön. Dass andersrum kein Schuh draus wird, zeigt das Beispiel eines Demokratie-Workshops vor Achtklässlern in Baden-Württemberg: Eine externe Referentin vom Projekt „Yad be Yad“ der NGO „Kubus“ aus Stuttgart weigerte sich, Männern die Hand zu geben – der verantwortliche Schulrektor blies die ganze Geschichte daraufhin ab. Dem Rektor ist zu danken und der Islamunterricht sollte in der Tat abgeschafft und durch sinnvolle Unterrichtsmodule ersetzt werden. Man könnte mit einem „Intergeschlechtlichen Handschlagskultur-Workshop“ beginnen.
PI-NEWS-Kolumnist (AfD), Jahrgang 1951, studierte Volks- und Betriebswirtschaftslehre sowie Biologie. Nach seinem Studium war er über vier Jahrzehnte als Berufsschullehrer tätig. Seit 2021 ist er Mitglied des Landtags von Baden-Württemberg. Themenschwerpunkt: Bildungspolitik und Petitionen. Hörners PI-NEWS-Kolumne erscheint jeweils zum Monatsanfang.
Quelle:
"Wenn Unrecht Gesetz wird,wird Rebellion Pflicht."
Der Klartexter
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