14.02.2026, 21:28
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 14.02.2026, 21:28 von Klartexter.)
Vetternwirtschaft: Siegmund sieht orchestrierte Kampagne gegen AfD
By 14. Februar 2026
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Der AfD-Spitzenkandidat Ulrich Siegmund hat sich im Interview mit der „Jungen Freiheit“ ausführlich zur sogenannten „Vetternwirtschafts“-Kampagne gegen den Landesverband Sachsen-Anhalt geäußert. Was die Systemmedien seit Tagen als Skandal aufbauschen, entpuppt sich bei genauer Betrachtung als orchestrierte Hetze – pünktlich vor den Landtagswahlen im März in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz und im September in Sachsen-Anhalt.
Siegmund macht klar: Nichts Illegales, keine Steuergeldverschwendung wie bei den Altparteien. Der Kern: In der Gründerphase 2016/17 explodierte die AfD in Sachsen-Anhalt von wenigen Hundert auf 25 Landtags- und später Bundestagsmandate. Vertrauenswürdige Mitarbeiter? Kaum zu finden. AfD-Stigma im Lebenslauf bedeutete oft Jobverlust. Familienmitglieder sprangen ein – aus Not, nicht aus Gier. Siegmund: „Vertrauen ist bei uns das Entscheidende. Wer sonst hat Zugriff auf intimste Termine und Strategien?“.
Sein Vater (Diplomingenieur, Ex-Führungskraft, politisch erfahren) arbeitet beim Bundestagsabgeordneten Thomas Korell – qualifiziert, fleißig, patriotisch. Eine frühere Presse-Zahl von über 7000 Euro sei nur kurzzeitig gewesen. Aktuell bekäme er knapp unter 5500 Euro – angemessen, transparent, bundestagsüblich tabelliert. Kein Filz, keine aufgeblähten Behördenstellen wie bei CDU/CSU/Grünen/SPD, keine NGOs zur Versorgung von Klüngel.
Der Unterschied zur echten Vetternwirtschaft? Die Altparteien schaffen Institutionen, Gesellschaften, Ausschreibungen, um Verwandte/Freunde auf Kosten aller Steuerzahler zu füttern. Bei der AfD geht’s um persönliche Teams, nicht um Staatsapparat-Aufblähung.
Siegmund sieht eine orchestrierte Kampagne: Pünktlich zum Wahlkampf, nach Drohbriefen interner Gegner (unter anderem Jan Wenzel Schmidt), landen interne Verträge bei Medien. Viele im Landesverband wittern eine Unterwanderung durch den Verfassungsschutz. Siegmund: „Man kann’s nicht beweisen, aber eins plus eins ergibt zwei.“ Historisch begründet: Am Anfang halfen Familien, heute wächst die Partei (3500 Mitglieder), das Phänomen nimmt automatisch ab. Dennoch: Eine Vertrauenskommission soll künftig Transparenz schaffen – Vorreiterrolle statt Einknicken.
Während der Mainstream die AfD 12 Tage dauerbeschallt, bleiben echte Skandale (verschwundene Asylbewerber, Masken-Milliarden, Weihnachtsmarkt-Anschläge ohne VS-Prävention) unter dem Radar. Doppelmoral pur: Bei Grünen (Greichen-Clan), CDU (Verwandtenaffären Bayern) oder SPD wurde jahrelang weggeschaut. Siegmund abschließend: „Wir lassen uns nicht ablenken. Es geht um die Rettung Deutschlands. Voller Kurs nach vorn – für ein starkes und souveränes Sachsen-Anhalt.“
Quelle:
AfD-Mann Siegmund kritisiert Pressekampagne gegen ihn als "völlig unverhältnismäßig"
14 Feb. 2026
Im Vorfeld der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt stehen die Beschäftigungsverhältnisse im AfD-Landesverband in der Kritik. Gegenüber der Berliner Zeitung meint Spitzenkandidat Ulrich Siegmund, die Anschuldigungen seien "in großen Teilen an den Haaren herbeigezogen".
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AfD-Spitzenkandidat Ulrich Siegmund im Landtag von Sachsen-Anhalt in Magdeburg, 28. Januar 2026 - © Urheberrechtlich geschützt
Angesprochen auf den Umstand, dass die Beschäftigung von Angehörigen und parteinahen Personen zwar rechtlich zulässig, politisch jedoch problematisch sei, erwiderte AfD-Spitzenkandidat Ulrich Siegmund, der im Falle eines Wahlerfolgs als möglicher Ministerpräsident gehandelt wird, gegenüber der Berliner Zeitung:
"Was wir zuerst einmal sehen, ist eine gezielte Kampagne. Völlig unverhältnismäßig und in großen Teilen an den Haaren herbeigezogen. Natürlich ist eine solche Kampagne in einem entscheidenden Wahljahr, nicht nur in Sachsen-Anhalt, kein Zufall. Etwas, das vollkommen legal ist und bei anderen Parteien seit Jahren kein Problem darstellt, soll bei uns, bei der AfD, auf einmal ein Skandal sein? Das ist doch absurd."
Er begründete die familiären Anstellungsverhältnisse auch mit der Stigmatisierung der AfD – gutes Personal sei so ungleich schwerer zu bekommen. Weiterhin hat sich an der Zielstellung, gegen "Parteifilz, Mauscheleien, Steuerverschwendung und ideologische Scheuklappen" vorzugehen, nichts geändert. Mit Blick auf die anstehenden Landtagswahlen betonte Siegmund:
"Ich gehe fest davon aus, dass sehr viele Leute das Ziel dieser Kampagne von Anfang an durchschaut haben. Und mit denen, die derzeit vielleicht noch Fragen haben, werden wir ins Gespräch kommen. Wir dürfen es nicht zulassen, dass sich bewusst gesetzte Falschbehauptungen oder Verzerrungen festsetzen. Wobei ich diese Gefahr bei unseren aufgeweckten Mitgliedern, Wählern und Unterstützern aber auch nicht sehe. Zudem haben wir nun noch annähernd sieben Monate Zeit, um noch mehr Menschen zu erreichen und sie von unserem guten Programm, unseren tollen Kandidaten und unserer positiven Vision 2026 zu überzeugen. Genau darauf liegt mein Fokus."
Im Zentrum der Vorwürfe gegen Siegmund und den AfD-Bundestagsabgeordneten Jan Wenzel Schmidt stehen sogenannte Überkreuzbeschäftigungen. Gemeint sind Anstellungsverhältnisse, bei denen Abgeordnete nicht eigene Angehörige beschäftigen, sondern Familienmitglieder oder enge Vertraute von Parteifreunden in ihren parlamentarischen Büros anstellen.
Die Praxis ist nach derzeitiger Rechtslage zulässig, da die Beschäftigung von Angehörigen anderer Abgeordneter nicht ausdrücklich untersagt ist. Kritiker sehen darin dennoch ein mögliches System gegenseitiger Abhängigkeiten und finanzieller Bereicherung. Schmidt hatte die Vorgänge publik gemacht, worauf Siegmund den Bundestagsabgeordneten laut dem Spiegel als "mutmaßlichen V-Mann" bezeichnete.
Quelle:
:
"Wenn Unrecht Gesetz wird,wird Rebellion Pflicht."
Der Klartexter
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