30.11.2025, 19:24
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 30.11.2025, 19:27 von Klartexter.)
Wehret der Wiederkehr – Der "Demokratie™"-Mob war wieder auf den Straßen aktiv
30 Nov. 2025
Die gestrigen Bilder und Ereignisse rund um die hessische Stadt Gießen belegen erneut, mit welchem bizarren Demokratieverständnis eine bekannte Querfront von Bürgerjägern gegen normale gesellschaftliche Ereignisse wie die Gründung eines Parteijugendverbands mobilisiert.
Die ARD-Tagesschau berichtete am Abend von "friedlichen Protesten", ohne Erwähnung der Ausschreitungen zwischen Antifa-Teilnehmern und der Polizei, Gießen, 29.11.25 - © Urheberrechtlich geschützt
Von Bernhard Loyen
Die bildstarke Eskalation samt übermittelter Chaosstimmung erfolgte nicht überraschend. Es präsentierte sich erneut in großer Zahl die formierte Querfront der "Demokratie-Verteidiger" und aufrichtigen Kämpfer "gegen rechts". Schmalbrüstig im Dasein, dafür breitbrüstig und gewohnt aggressiv in der lautstarken Meinungsvermittlung ‒ einem Diktat, das eine bestimmte, fragwürdige Vorstellung von Demokratie zur einzig zulässigen Wahrnehmung erklärt.
Erneut mobilisierten die aus den Corona-Jahren bekannten Institutionen und subventionierten NGOs zum vermeintlich antifaschistischen Klassenkampf, diesmal in die hessische Stadt Gießen. Zwei Jahre nach dem orchestrierten landesweiten Empörungsfeldzug, nach einem diffamierten Privattreffen am Stadtrand von Berlin, dessen rechtfertigenden Correctiv-Ausgangslügen mittlerweile – juristisch zementiert – in den wesentlichen Punkten obsolet sind, erschallt wieder mal tausendfach: "Wehret den Anfängen".
Wehret den wiederkehrenden Wiederholungen möchte vielleicht manch ruhigerer, differenzierender Bürger zurückrufen. Jene Menschen, die in den drei dunklen Jahren ab 2020 gegen nachweisliche, dokumentierte Grundgesetzverletzungen seitens der Politik auf die Straße gingen und genau von diesem lautstarken Mob niedergebrüllt und verbal wie körperlich attackiert wurden. Der WDR :
"Bereits am Sonntag zogen die Bündnisse 'Gemeinsam Laut' und 'Widersetzen' auf einer Pressekonferenz eine erste Bilanz. Sie zeigten sich mit den Protesten zufrieden und gehen von 70.000 Teilnehmenden aus. Es sei "so ein Glücksgefühl, dass sich so viele Menschen den Protesten angeschlossen haben", sagte Linda Kastrup von 'Gemeinsam Laut'. Mit 70.000 hätten mehr Menschen protestiert als die AfD Mitglieder hat, fügte sie hinzu."
Damit also bewiesene Wiederholungstäter, denn diese Nachricht beschreibt das Mob-Resümee nach dem AfD-Bundesparteitag im August des Vorjahres in Essen. Ebenfalls fast identisch gleichlautend:
"Nach Angaben der Polizei haben seit Freitagabend mehrere Zehntausend Menschen an insgesamt 32 Protestaktionen gegen den AfD-Parteitag teilgenommen."
Die Zahl der Demonstrierenden schätzt die Polizei nach den gestrigen Ereignissen auf 25.000 Personen, die "Demokratie™"-Empörten auf 50.000. Es mussten also an diesem Wochenende die Aggressionen gegen die Teilnehmer des Gründungsparteitags der AfD-Jugendorganisation erneut gebündelt werden, koordiniert durch die Querfront-Truppe, bestehend aus "friedlichen", moderaten Mitläufern und Akteuren aus dem "linken" Parteispektrum, solidarisch untergehakt mit Gewerkschaftern, bunten NGO-Systemlingen und rasselnden Wutrentnern gegen rechts.
https://x.com/politicalbeauty/status/199...n%5Es1_c10
An der Spitze die bewährten Demokratie-Soldaten, also der gewaltbereite Antifa-Stoßtrupp in Schwarz, gewohnt vermummt, mit bekannten ausgeleierten Parolen à la Alerta, Alerta...
https://x.com/Polizei_MH/status/19946511...n%5Es1_c10
Der Unterschied zu Essen im Vorjahr: Diesmal wagten sich auch Gewerkschafter in den Bereich der militanten Mobilisierung.
https://x.com/RolandTichy/status/1994720...n%5Es1_c10
Es präsentierten sich also damit erneut jene Anhäufungen fraglicher Demokraten, die man in den Jahren 2020 bis 2023 als Besucher von maßnahmenkritischen Veranstaltungen auf der abgesperrten Gegenseite zu Gesicht bekam.
![[Bild: 692c02e448fbef16d20f44b4.jpg]](https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2025.11/original/692c02e448fbef16d20f44b4.jpg)
Berlin, 2. August 2020 - Archiv B.Loyen
Auch diesmal keine stichhaltigeren Argumente, rein (aus)gelebte Ablehnung bis hin zu lupenreinem Hass gegen Mitbürger, die demnach nicht zu ertragen sind, stören und damit unerwünscht sind.
Warum diskutieren, wenn man (m/w/d) die einzige Wahrheit alleinig für sein Dasein und Bewusstsein gepachtet und verinnerlicht hat. Wie auch in den drei dunklen Jahren möchte man dem Mob fragend zurufen, also in Erfahrung bringen, wie schlussendlich die Konsequenzen dieser Proteste aussehen sollen? Erneut die Entziehung der Bürgerrechte, die Ächtung durch die Mitbürger, Jobverlust, Geldstrafen bis hin zu Gefängnis, also juristische Verfolgung ‒ alles wie in den Corona-Jahren?
![[Bild: 692c0581b480cc21342f6fc1.jpg]](https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2025.11/original/692c0581b480cc21342f6fc1.jpg)
Der frühe Versuch eines Diskussionsansatzes in Zeiten eskalierender Maßnahmenpolitik: "Schweigemarsch" in Berlin, 10.Oktober 2020 - Archiv B.Loyen
Dieser Staat leistet sich in jedem der 16 Bundesländer eine Landesbehörde für Verfassungsschutz. Diese arbeiten seit Jahrzehnten eng mit kooperierenden Journalisten zusammen, um sich zuvor über entsprechende Quellen und Kontakte in unerwünschten, "verdächtigen" Kreisen quer durch die Gesellschaftsebenen benötigte Informationen liefern zu lassen. Beim Spiegel klang das vorab der Ereignisse im Nebensatz zum Thema der Gießener Veranstaltung hinter der Bezahlschranke so:
"Jean-Pascal Hohm, neuer AfD-Jugend-Chef, 28 Jahre alt, Typ Schwiegersohn, Rechtsextremist [...] Bislang mussten die Mitglieder der Jungen Alternative nicht Mitglied der AfD sein. Das wird sich nun ändern, laut dem Entwurf des Jugendstatuts, das dem SPIEGEL vorliegt."
"Vorliegt", also der Redaktion "zugespielt" wurde. Variabel lauten bekannte Formulierungen: "laut Informationen, Hinweisen" seitens einer meist ungenannten Quelle, "wie uns Personen aus dem XY-Umfeld mitteilten", variabel "konnten wir in Erfahrung bringen...". Woher die Spiegel-Redaktion vorab den Entwurf des Gießener Jugendstatuts erhielt, ist unschwer zu erraten ‒ vom BfV oder einer (eigenen) AfD-Quelle.
Die Partei wird seit Jahren rundum vom Verfassungsschutz beobachtet, der wiederum die geführten internen Quellen oder eingeschleusten Mitarbeiter abrufbereit jederzeit befragt, wie das eben Geheimdienste so machen. Zur rechten Zeit werden dann die Ergebnisse an kooperierende Medienverlage und Journalisten in vorbereiteten Häppchen samt "Beweismaterial" übermittelt.
Somit können nach Zersetzungswunsch erwünschte Kampagnen mit Zeitzünder starten, manipulativ wirken und final – das Wichtigste – besorgte Bürger in ihrem Denken bestätigen, um dann gemeinsam "mit der Mehrheit gegen rechts" unter dem Hashtag #Demokratie™ zu mobilisieren. Auch dieses Mob-Wochenende wird mit den üblichen "Aufarbeitungen" in der Wahrnehmung der zufriedenen guten Bürger versanden.
https://x.com/OERRBlog/status/1994847714...n%5Es1_c10
Die schönen, bunten Bilder des als erfolgreich erlebten Protestes landen in der IT-Cloud zum Abschöpfen, Hessen-Palantir, da sich das vernebelte Hirn samt Dasein ab Montag wieder dem immer schwierigeren Alltag widmen muss.
"Mitgehangen, mitgefangen, aber vereint erfolgreich und beseelt gegen rechts", so die absurde Lebensformel einer weiterhin beeindruckend hohen Quote von wählenden Mitbürgern im Land. Parallel vollzieht sich anscheinend unbeeindruckt in der Wahrnehmung der forcierte Niedergang eines ehemals stabilen Landes auf allen nur erdenklichen Ebenen der Gesellschaft. Beschlossen, verkündet und durchgesetzt seitens der politischen Querfront Linke, Grüne, SPD und Unionsparteien.
Das BSW wurde als mögliche Opposition offensichtlich politisch manipulativ vernichtet. Seit Monaten kämpft die Partei um eine Neuauszählung der Stimmen der Bundestagswahl, damit um das finale Überleben. Die "linke" Konkurrenz wartet amüsiert ab – Solidarität: null.
Bilder aus Gießen belegen, wie AfD-Politiker, Mitglieder und Sympathisanten verbal und körperlich attackiert wurden. Demokratieverständnis 2.0. Sollte diese Partei im kommenden Jahr durch die – noch – demokratisch legitimierte Wahlentscheidung zur Regierungsverantwortung befördert, also aufgefordert werden, möchte man sich nach diesem provozierten Eskalationswochenende nicht wirklich ausmalen, wie sich die möglichen Reaktionen seitens des betreuten "Demokratie™"-Mobs im Jahr 2026 auf den Straßen des Landes in voller Vehemenz präsentieren. Wehret den Wiederholungen.
Quelle:
Chrupalla: "Bürgerkriegsähnliche Zustände" – "Generation Deutschland" soll "Kaderschmiede" der AfD werden
29 Nov. 2025
In einem Interview mit der Jungen Freiheit äußerte sich der AfD-Ko-Vorsitzende Tino Chrupalla zu den Umständen, unter denen der Gründungskongress des Jugendverbandes seiner Partei stattfinden musste. Er sprach dabei von "bürgerkriegsähnlichen Zuständen". Er selbst habe auch lange warten müssen, bevor er "mit Begleitschutz" durch die Blockaden zum Veranstaltungsort gelangen konnte.
https://x.com/jungefreiheit/status/19948...n%5Es1_c10
Chrupalla wandte sich auf Nachfrage des Reporters gegen die Unterstellung von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU), es habe sich um Auseinandersetzungen der extremen Linken mit der extremen Rechten gehandelt. Chrupalla wies die unterschwellige Behauptung des Kanzlers zurück, AfD-Mitglieder oder -Abgeordnete seien ausfällig geworden oder hätten Gewalt angewandt. Der Co-Vorsitzende betonte, er wisse nicht, wen Merz mit der Bezeichnung "extrem rechts" gemeint haben könnte, die AfD und ihre Mitglieder könnten es jedenfalls nicht gewesen sein. Bei Merz wisse man bekanntlich oft nicht, "auf welchem Auge er blind ist".
Der Name "Generation Deutschland" sei eine sehr gute Wahl und verdeutliche den "Neustart" der Jugendorganisation gut. Der Verband solle die "Kaderschmiede" der AfD werden, aber auch für Quereinsteiger offen sein. Neues qualifiziertes und Führungspersonal werde sich in der neuen Organisation "beweisen" können. Man wolle jedoch keine Parteijugend "im Gewächshaus züchten", so Chrupalla gegenüber der JF.
Quelle:
Polizei zeigt sich mit Verlauf des Tages in Gießen insgesamt zufrieden
29.11.2025
Am frühen Abend zog die hessische Polizei eine erste Bilanz des Anti-AfD-Protesttages in Gießen. Nach Angaben der Ordnungskräfte seien 25.000 Demonstranten gegen die Gründung des AfD-Jugendverbandes auf die Straße gegangen. Die Veranstalter vom Bündnis "Widersetzen" hatten hingegen von 50.000 Teilnehmern gesprochen.
Wie der Focus berichtet, betonte ein Polizeisprecher, dass der überwiegende Teil der Proteste friedlich verlaufen sei. Bis zum Abend ging die Polizei von zehn leicht verletzten Beamten aus, doch deren genaue Zahl habe noch nicht festgestanden. Keine Angaben habe die Polizei zu den Verletzten aufseiten der Demonstranten machen können: "Hinsichtlich verletzter Versammlungsteilnehmender liegen der Polizei keine gesicherten Zahlen vor."
Der Polizeisprecher gab ferner zu Protokoll, dass Proteste, soweit sie gewaltfrei waren, stattfinden konnten:
"Es gab einen Raum für friedlichen Gegenprotest. Gegen Blockaden, die ausschließlich der Verhinderung der AfD-Veranstaltung dienten, wurde differenziert und konsequent vorgegangen."
Die Polizeiführung bewertet ihr Einsatzkonzept demnach als "insgesamt aufgegangen".
Mehr als zufrieden zeigte sich auch das Bündnis "Widersetzen": Alle Proteste gegen den AfD-Jugendkongress seien ein "riesiger Erfolg". Allein an den Blockaden, die die Zufahrtswege und Zugänge zum Veranstaltungsort behinderten, hätten sich über 15.000 Demonstranten beteiligt.
Die meisten Protestteilnehmer hatten Gießen am Abend wieder verlassen. Nach Polizeiangaben wurden für die Abreise der Demonstranten teilweise zusätzliche Busse zur Verfügung gestellt.
Quelle:
"Tichys Einblick": DGB hat Demonstranten auf TE-Reporter "gehetzt"
29.11.2025
Wie auf X und anderen "Social Media"-Kanälen zu sehen war, wurde ein Kameramann des Online-Portals Tichys Einblick (TE) am Rande der Proteste in Gießen von einem gewalttätigen Demonstranten niedergeschlagen.
Zu dem Vorgang TE:
"Eskalation in Gießen: Sprecher des DGB fordern von der Bühne auf, nicht mit dem TE-Kamera-Team, das dort dreht, zu sprechen und es zu vertreiben. Zwei Dutzend, meist vermummte DGB-Schläger, kreisen daraufhin das Team ein und schlagen mit Fäusten auf die TE-Mitarbeiter ein."
https://x.com/JournoZiege/status/1994723...n%5Es1_c10
Ein Video vom gewalttätigen Übergriff hat TE seiner Kurzmeldung beigefügt.
Einer der Gewalttäter sei, wie es in einem X-Posting heißt, inzwischen möglicherweise identifiziert; es soll sich um einen in Gießen ansässigen Mann handeln. Im Clip ist offenbar zu sehen, wie der mutmaßliche Täter auf die Kamera des TE-Reporters oder eventuell – was jedoch nicht unmittelbar zu erkennen ist – dem Reporter direkt ins Gesicht geschlagen haben dürfte.
Quelle:
Gießen: Selig die Armen im Geiste
30. November 2025
Ist arm im Geiste zu sein, das heißt dumm zu sein, die Vorbedingung für einen künftigen Anteil am Himmelreich? Folglich ist der Dumme, auch jener, der gewalttätig agiert, ein potenzieller Erbe eines Anteils eines Reiches, das er nachtodlich besitzen würde.
Von Meinrad Müller
Reduzierte Selbstreflexion, Dummheit, mag auch zu gewalttätigen Handlungen führen, wie jenen kürzlich in Gießen, die anders nicht erklärlich sind. Die Hoffnung, dass Armut im Geiste als mildernder Umstand mit angeführt wird, wenn die irdische Strafzumessung ansteht, liegt nahe. Zeiten in staatlichem Gewahrsam geben hinreichend Gelegenheit zur Selbstreflexion. Das Versprechen, einen Anteil am Himmelreich zu ergattern, wie süße Früchte am hohen Baume, mag zum Innehalten führen und den nachfolgenden Gedankengang nachvollziehbarer werden lassen.
Das Dumme daran ist, dass obiger Erbanspruch nicht grundbuchlich abgesichert ist. Er stellt nach irdischen Maßstäben keine dingliche Sicherheit dar, wenn er einen Kredit für ein Auto oder ein Haus haben möchte. Insofern nützt im Diesseits die momentan vorherrschende Geistesarmut nicht unmittelbar weiter. Die Früchte fallen erst in einem künftigen Reich in den Schoß. Das mag tröstlich sein, hilft aber beim Einkauf irdischer Güter nicht. Man kann nichts anschreiben lassen mit dem Hinweis, dass einem später etwas zufiele, das die gegenwärtige Schuld aufwöge.
In Aussicht stehende Erbschaften diesseits, sofern notariell beurkundet, versetzen den Erben, auch wenn er derzeit so arm ist wie eine Kirchenmaus, ob geistig oder materiell, in einen besonderen Status. Er wird beliefert, weil der Lieferant sicher sein kann, bald sein Geld zu bekommen, mit Zinsen und Zinseszinsen.
Betrachten wir den Anteil am Himmelreich genauer, der dem Geistesarmen versprochen wird, der leider immaterieller Natur ist, ergibt sich ein weiteres, noch interessanteres Feld.
Der so in Hoffnung Gewogene, der dank seines reduzierten Gedankenvermögens die Abwesenheit seiner Geisteskraft nicht realisiert und sie auch nicht als Mangel empfindet, wiegt sich in einer beruhigenden Zuversicht. Denn die Zusage eines erheblichen Zugewinns wiegt schwer, sobald er der körperlichen Existenz verlustig geht.
Daraus folgt, dass er die materiell arme Phase, herbeigeführt durch reduzierte Denkfähigkeit, mehr als kompensiert. Die Gewissheit, dass ihm ein Anteil, auch wenn keine Quadratmeterzahl genannt wird, am Himmelreich zustünde, ist eine quasi spirituell verbriefte Sicherheit.
Gestützt auf diese Zusage erwächst ihm ein unerschütterliches Gefühl des Wohlbefindens, das keine Verlustangst kennt, wie jeder sie spürt, der etwas Materielles verliert, und wäre es nur eine goldene Uhr.
„Denn ihrer ist das Himmelreich“, ist nicht nur bloßer Trost. Es übertrifft alle irdischen Besitztümer bei weitem und verschafft eine permanente Geistesstimmung von Glückseligkeit. Hingegen ist irdische Glückseligkeit selbst zu etablieren weit anstrengender und begleitet von der ständigen Angst, sie zu verlieren.
Armut im Geiste ist häufig kaum zu bemerken, solange der Betroffene schweigt. Doch sobald er sich geistig reduziert in Sprechchören äußert oder, wie gestern in Gießen, mit Steinen wirft, zeigt sich sein Zustand deutlich. Dann erinnert uns ein weiteres Bibelwort daran, wie verlässlich solche Zeichen sind: An ihren Werken werden wir sie erkennen.
Quelle: Meinrad Müllers Blog:
Showdown in Mittelhessen
Die unschönen Bilder aus Gießen
By 30. November 2025
![[Bild: maxresdefault-108-696x392.jpg]](https://pi-news.net/wp-content/uploads/2025/11/maxresdefault-108-696x392.jpg)
Von WOLFGANG HÜBNER | Das wichtigste zuerst: Allen Widrigkeiten, Blockaden und Gewaltaktionen zum Trotz ist am Samstag in Gießen der neue Jugendverband der AfD, „Generation Deutschland“, demokratisch gegründet worden. Diese Tatsache widerspiegelt die erste Niederlage derjenigen, die genau diese Gründung verhindern oder zumindest skandalisieren wollten. Ihre zweite Niederlage ist nicht weniger bedeutsam: Nicht nur in Deutschland, sondern auch in Washington, Moskau und der ganzen Welt wurde klar, wie miserabel es um die angeblich regelbasierte UnsereDemokratie™ hierzulande steht.
Denn es mussten tausende Polizisten in die Schlacht mit militanten Linksterroristen und ihren vielfältigen Unterstützern geschickt werden, um die Teilnehmer der angemeldeten Versammlung vor körperlichen Schäden zu schützen und die Durchführung der Veranstaltung zu gewährleisten. Weder die verantwortlichen Politiker noch die sonst so eifrige Gesinnungsjustiz waren willig und fähig, die öffentlich angekündigte Attacke gegen grundgesetzlich garantierte Rechte bereits im Vorfeld mit entsprechenden Auflagen zu verhindern.
Hatte Angela Merkel 2015 durch die Grenzöffnung noch „unschöne Bilder“ von Konfrontationen mit dem Heer der Invasoren verhindern wollen, so gab es am Samstag eine . Diese beweisen die Anmaßung einer staatlich geförderten Minderheit von der kriminellen Antifa über Linksjugend, Jungsozialisten bis DGB und die grüne Amtskirche, die einmal evangelisch war. Wenn Bundeskanzler Merz von einer „Auseinandersetzung zwischen ganz links und ganz rechts“ fabuliert, dann verfälscht er das wahre Geschehen in Gießen ebenso wie alle Medien, die von „meist gewaltfreien Protesten“ gegen die AfD berichten.
Das sind die gleichen Medien, die mit aufpeitschenden Vorberichten über bis zu 50.000 Demonstranten zu einer Mobilisierung des demokratiefeindlichen Pöbels beitragen wollten. Tatsächlich war bestenfalls nur die Hälfte dieser Zahl zur Stelle, um einmal mehr um 92 Jahre verspätet den „Faschismus zu verhindern“. Auch die Masse der 94.000 Einwohner Gießens hatte nicht die geringste Lust, an diesem nasskalten Novembertag ihre Wohnungen in der von linken Regierungen missgestalteten Stadt zu verlassen. Sie müssen es allerdings hinnehmen, dass der Ruf Gießens nicht besser geworden ist.
![[Bild: wolfgang.jpg]](https://www.pi-news.net/wp-content/uploads/2023/03/wolfgang.jpg)
schreibt seit vielen Jahren für diesen Blog, vornehmlich zu den Themen Geopolitik, Linksfaschismus, Islamisierung Deutschlands und Meinungsfreiheit. Der langjährige Stadtverordnete und Fraktionsvorsitzende der „Bürger für Frankfurt“ legte 2016 sein Mandat im Frankfurter Römer nieder. Hübner ist über und seinen erreichbar. Seine politische Biographie ist im Engelsdorfer-Verlag, 226 Seiten, ISBN 978-3-69095-029-9, 24,80 Euro, erschienen.
Quelle:
"Sind Sie eigentlich ein V-Mann?" – Skandal bei Gründung der AfD-Jugend
30 Nov. 2025
Der Auftritt von Alexander Eichwald beim Gründungskongress der neuen AfD-Jugendorganisation "Generation Deutschland" in Gießen sorgt für Aufruhr. Michel Schneidermann, Fraktionschef der AfD im Stadtrat Herford, bereitet nun ein Parteiausschlussverfahren gegen Eichwald vor. Seinen Auftritt nannte er "aktive Parteischädigung".
Der wirre "Kandidat", welcher seine Rede im Hitler-Ton hielt, arbeitet als Künstler und Performer unter dem Namen "Alex Oak".
Quelle:
"Wenn Unrecht Gesetz wird,wird Rebellion Pflicht."
Der Klartexter
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