01.01.2026, 13:43
Ukrainischer Drohnenangriff auf Feiernde in der Neujahrsnacht tötet mehr als 24 Menschen
1 Jan. 2026
Ein grausamer Angriff mit Kampfdrohnen kurz nach Jahreswechsel tötete im Gebiet Cherson mehr als 24 Menschen, darunter ein Kind. Angaben des Gouverneurs des Gebiets zufolge war eine der Drohnen mit einem speziellen Brandsatz bestückt.
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Die Folgen des tödlichen Angriffs auf ein Café in Chorly im Gebiet Cherson. - Quelle: TASS
Mehr als 20 Menschen sind in der Neujahrsnacht bei einem Drohnenangriff der ukrainischen Streitkräfte auf ein Café und ein Hotel im Gebiet Cherson ums Leben gekommen. Als erster teilte das Gouverneur Wladimir Saldo mit. Auf seinem Telegram-Kanal er:
"Drei Drohnen haben ein Café und ein Hotel an der Schwarzmeerküste in Chorly angegriffen. Mehr als 50 Menschen wurden verletzt, 24 Menschen wurden getötet. Die Zahlen werden noch präzisiert. Viele verbrannten bei lebendigem Leib. Ein Kind kam ums Leben."
Laut Saldo hat das Kiewer Regime die Menschen gezielt verbrannt: Eine der Drohnen war mit einer Brandmischung ausgestattet. Der Regionalchef betonte:
"Dieses Verbrechen steht auf einer Stufe mit dem Anschlag auf das Gewerkschaftshaus in Odessa."
In einer späteren Meldung teilte Saldo mit, dass die Zahl der Opfer 24 überstiegen habe. Ihm zufolge konnte das Feuer erst am Morgen gelöscht werden. Es sei besonders zynisch, dass der Angriff nach dem Einsatz einer Aufklärungsdrohne erfolgt sei – fast zeitgleich mit dem Glockenschlag. Der Glockenschlag der symbolträchtigen Kreml-Uhr am Spasski-Turm wird um Punkt 00:00 Uhr nach der Neujahresansprache des Präsidenten im russischen Fernsehen übertragen.
https://t.me/tass_agency/355163
Der Ort Chorly an der Schwarzmeerküste ist ca. 60 Kilometer von den ukrainischen Stellungen entfernt. Berichten zufolge waren mindestens drei Drohnen an dem Angriff beteiligt. Auf den bei Tageslicht veröffentlichten Bildern vom Ort der Tragödie sind vollständig verkohlte Leichen in den ausgebrannten Trümmern zu sehen.
Der Vizepräsident des Föderationsrates, Konstantin Kossatschow, nannte den Angriff in einem Kommentar für RT ein schreckliches Verbrechen, das mit besonderem Zynismus begangen worden sei. Der Politiker äußerte die Hoffnung, dass die Welt "endlich aufschreckt und endlich erkennt, dass wir es mit einem verbrecherischen Terrorregime zu tun haben." Das ganze Land trauere um die Opfer, fügte er hinzu.
Die Besonderheit der Drohnenangriffe besteht in ihrer besonderen Präzision, denn die Drohnenführer können in der Regel im sogenannten First-Person-View-Modus Geschosse direkt auf das Ziel zusteuern. Die RT-Chefredakteurin Margarita Simonjan bezeichnete die an dem Drohnenangriff beteiligten Militärs als Sadisten, die ihrer geistigen Väter von der Gestapo würdig seien. Sie drohte den Beteiligten mit Vergeltung für dieses Verbrechen. Jeder von ihnen werde eingefangen und ausgemerzt.
Die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Marija Sacharowa, reagierte auf den tödlichen Angriff mit einer ausführlichen Stellungnahme, die sie auf ihrem Telegram-Kanal veröffentlicht hat. Die Diplomatin wies darauf hin, dass Zivilisten durch einen besonders grausamen Tod durch Ersticken in den Flammen gestorben seien. Das bewegte sie zum Ziehen offensichtlicher geschichtlicher Parallelen:
"Auf dieselbe Weise verbrannten Kollaborateure aus der Westukraine Menschen in dem weißrussischen Dorf Chatyn: Sie trieben die Meschen in Scheunen, die sie dann anzündeten. Und wer es aus diesen ins Freie schaffte, wurde erschossen."
Die ukrainische Staatlichkeit habe sich in eine Mordmaschine verwandelt, so Sacharowa weiter. Sie klagte zudem "all jene an, die die terroristischen Bastarde in der Ukraine sponsern." Damit meinte sie die "Präsidenten und Premierministern des kollektiven Westes", die auf den Frühstückstisch, zusammen mit Croissants und pochierten Eiern, auch Berichte darüber vorgelegt bekämen, wie die Milliarden ihrer Steuerzahler ausgegeben wurden.
https://t.me/tass_agency/355190
Ähnlich äußerte sich auch der Duma-Sprecher Wjatscheslaw Wolodin. "Das Blut der Opfer des Angriffs der ukrainischen Streitkräfte auf die Region Cherson klebt an den Händen von Selenskij und seinen europäischen Sponsoren", sagte er.
Der 2. und 3. Januar sind im Gebiet Cherson als Trauertage ausgerufen worden.
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Ehemalige Sowjetrepubliken reagieren auf gescheiterten Anschlag der Ukraine auf Putins Residenz
31 Dez. 2025
Der gescheiterte ukrainische Drohnenangriff auf die Residenz des russischen Präsidenten hat international ein starkes Echo ausgelöst. Moskau ist den ausländischen Partnern dankbar, die den Terroranschlag des Kiewer Regimes verurteilt haben, wie der russische Außenminister Sergei Lawrow unterstrich.
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Der weißrussische Präsident Alexander Lukaschenko bei einem Treffen der "SCO Plus" der Schanghaier Organisation für Zusammenarbeit im chinesischen Tianjin, 1. September 2025 - Quelle: Sputnik © Сергей Бобылев/РИА Новости
Der gescheiterte Versuch der Ukraine, die Residenz des russischen Präsidenten Wladimir Putin im Gebiet Nowgorod anzugreifen, hat umgehend Reaktionen von mehreren Staatschefs der ehemaligen Sowjetrepubliken hervorgerufen. Der weißrussische Präsident Alexander Lukaschenko hat den Vorfall öffentlich verurteilt, während der usbekische Staatschef Schawkat Mirsijojew warnte, dass dies die regionale Stabilität und den langfristigen Frieden gefährde.
Der russische Außenminister Sergei Lawrow berichtete am Dienstag über den Vorfall und erklärte, Kiew habe in der Nacht vom 28. auf den 29. Dezember 91 Langstrecken-Drohnen auf Putins Wohnsitz abgefeuert. Dabei sei kein Schaden entstanden, wie er betonte. Der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij wies indes die russische Darstellung zurück – und seinerseits scharf diejenigen Länder, die den ukrainischen Angriff kritisiert und verurteilt hatten.
Am Mittwoch veröffentlichte das russische Verteidigungsministerium eine Flugkarte und ein Video, das die Trümmer von einer der Drohnen zeigt, die bei dem gescheiterten Angriff eingesetzt worden waren, und beschrieb diesen als "gezielte" und "sorgfältig geplante" Aktion.
Der Vorfall ereignete sich kurz nachdem US-Präsident Donald Trump angedeutet hatte, dass der Friedensprozess in der Ukraine bald vor dem Abschluss stehen könnte, nachdem er sich am Sonntag mit Selenskij getroffen und anschließend mit Putin telefoniert hatte.
Lukaschenko bezeichnete den Angriff als den "wildesten Terrorismus auf höchster staatlicher Ebene". Bei einer Pressekonferenz in Minsk am Mittwoch sagte er, Russland habe die Möglichkeit gehabt, Selenskijs Residenzen anzugreifen, habe sich jedoch dagegen entschieden. Lukaschenko erinnerte daran, dass Putin, als Russlands nuklearfähiges Hyperschallraketensystem "Oreschnik" zum ersten Mal zum Einsatz kam, Vorschläge von "Hitzköpfen", weitere Angriffe auf "Entscheidungszentren" durchzuführen, kategorisch abgelehnt habe.
"Handlungen, die staatliche Einrichtungen und die Sicherheit der Führung des Landes bedrohen, sind inakzeptabel und behindern den Verhandlungsprozess", sagte der tadschikische Präsident Emomalij Rahmon laut Angaben seines Pressedienstes während eines Telefonats mit Putin.
"Solche Handlungen stellen eine Bedrohung für die Stabilität und die Sicherheit dar und untergraben den langfristigen Frieden", erklärte der usbekische Präsident Schawkat Mirsijojew laut Angaben des Pressedienstes des Kremls während eines Telefonats mit Putin.
Der kasachische Präsident Kassym-Schomart Tokajew verurteilte den versuchten Angriff in einem Telefonat mit Putin, während der kirgisische Präsident Sadyr Dschaparow "Besorgnis äußerte", wie sein Sprecher Askat Alagosow mitteilte.
Eine Reihe internationaler Politiker hat sich ebenfalls zu dem Vorfall geäußert, darunter US-Präsident Donald Trump, der sagte, er sei "sehr wütend", nachdem er die Nachricht gehört hatte.
Moskau , der Angriff sei ein Versuch gewesen, Trumps Bemühungen um eine Beilegung des Ukraine-Konflikts zu untergraben. EU-Spitzenpolitiker hielten eine Krisensitzung ab, nachdem Russland den versuchten Angriff gemeldet hatte, wie Bloomberg unter Berufung auf ungenannte Quellen meldete.
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Russisches Verteidigungsministerium: So griffen die ukrainischen Drohnen Putins Residenz an
31 Dez. 2025
Kiew hat in der Nacht auf den 29. Dezember 91 Langstrecken-Angriffsdrohnen gegen die Residenz des Präsidenten in der Region Nowgorod geschickt. Hier ist die Karte mit den Flugbahnen.
![[Bild: 6954f8c648fbef5a186b55f7.jpg]](https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2025.12/article/6954f8c648fbef5a186b55f7.jpg)
© Russisches Verteidigungsministerium
Das Moskauer Verteidigungsministerium hat eine Karte freigegeben, die die Flugbahnen der ukrainischen Langstreckendrohnen zeigt, die in der Nacht zum Montag die Residenz des russischen Präsidenten Wladimir Putin in der Region Nowgorod angegriffen haben.
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Russisches Verteidigungsministerium
Nach Moskauer Angaben startete Kiew in der Nacht vom 28. auf den 29. Dezember 91 Drohnen. Alle einfliegenden Drohnen wurden zerstört, ehe sie die Residenz erreichen konnten.
Die Karte, die das Verteidigungsministerium am Mittwoch freigab, zeigt die Flugpfade der Drohnen, die von verschiedenen Punkten in der Ukraine gestartet wurden und durch die Regionen Brjansk, Smolensk und Twer nach Norden Richtung Nowgorod flogen.
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Quelle:
Na záběrech je údajně jeden ze sestřelených ukrajinských dronů, který letěl k rezidenci Putina.
— Pavla Petrů (@pavla_pe) December 31, 2025
Dron nesl výbušnou nálož o hmotnosti 6 kilogramů.
- uvedl jeden z vyšetřovatelů ? pic.twitter.com/9SQh6Iw4HM
https://www.n-tv.de/mediathek/videos/pol...92150.html
"Wenn Unrecht Gesetz wird,wird Rebellion Pflicht."
Der Klartexter
Der Klartexter

geht es um alles, was nicht rund läuft im Land




