23.10.2025, 17:22
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 23.10.2025, 17:25 von Klartexter.)
Nun offiziell: Trump sagt Budapest-Gipfel mit Putin ab
22 Okt. 2025
Die Meldung, dass es zu einem Gipfeltreffen der Präsidenten Russlands und der USA in Budapest kommen könnte, kam am Donnerstag letzter Woche überaus überraschend. Genau sieben Tage später sagt Donald Trump das Treffen wieder ab.
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Quelle: AP © Alex Brandon
US-Präsident Donald Trump zeigt eine Darstellung seines geplanten 250 Millionen Dollar teuren Ballsaals im Weißen Haus, als er sich am 22. Oktober 2025 in Washington, DC, mit NATO-Generalsekretär Mark Rutte (links) im Oval Office des Weißen Hauses trifft.
Quelle: © Alex Wong/Getty Images
US-Präsident Donald Trump hat während eines Treffens mit Nato-Generalsekretär Mark Rutte im Weißen Haus am Mittwoch (Ortszeit, ca. 23.00 Uhr Mitteleuropäischer Sommerzeit) erklärt, er habe das geplante Treffen mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin in Budapest abgesagt, da er den Eindruck habe, dass sie das gewünschte Ziel nicht erreichen würden.
"Wir haben das Treffen mit Präsident Putin abgesagt. Es gab das Gefühl, dass es nicht richtig ist. Ich hatte den Eindruck, dass wir das gewünschte Ziel nicht erreichen würden", erklärte Trump gegenüber Journalisten.
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Zuvor hat das US-Finanzministerium neue Sanktionen gegen Russland und russische Unternehmen, darunter die Erdölunternehmen Lukoil und Rosneft, in Kraft gesetzt. Betroffen sind auch 28 Tochtergesellschaften von Rosneft und sechs Tochtergesellschaften von Lukoil.
Letzte Woche führten die Staatschefs Russlands und der USA das achte Telefongespräch seit Jahresbeginn. Nach dem zweistündigen Gespräch teilte der Berater des russischen Präsidenten, Juri Uschakow, mit, dass Moskau und Washington unverzüglich mit den Vorbereitungen für ein neues Treffen der Staatschefs beider Länder beginnen würden, das möglicherweise in Budapest stattfinden werde. Laut Uschakow habe der amerikanische Präsident die ungarische Hauptstadt als Verhandlungsort vorgeschlagen, und der russische Präsident habe diese Idee unterstützt.
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Putin gibt Erklärung zu "verschobenem" Russland-US-Gipfel ab
23 Okt. 2025
Russland Präsident Wladimir Putin hat sich vor Pressevertretern zum verschobenen Russland-US-Gipfel in Budapest geäußert. Er wies darauf hin, dass die Idee eines Treffens in Budapest ursprünglich von Donald Trump vorgeschlagen wurde.
Der russische Präsident Wladimir Putin hat bestätigt, dass der geplante Budapester Gipfel mit seinem US-Amtskollegen Donald Trump verschoben wird. Vor Journalisten erklärte er am Donnerstag, der Vorschlag sei ursprünglich von US-amerikanischer Seite gemacht worden.
Der russische Staatschef räumte ein, dass es ein Fehler gewesen wäre, den Gipfel ohne die notwendigen Vorbereitungen anzugehen, und deutete an, dass ein Treffen zu einem späteren Zeitpunkt doch noch stattfinden könnte. Putin betonte, dass Dialog immer besser sei als Konfrontation, Streit und die Fortsetzung des Krieges.
Ein Gipfeltreffen zwischen Russland und den USA, das in der ungarischen Hauptstadt hätte stattfinden sollen, war letzte Woche sowohl vom Kreml als auch vom Weißen Haus nach einem Telefonat zwischen Trump und Putin angekündigt worden. Am Mittwoch gab Trump jedoch bekannt, dass das Treffen verschoben wird. Am selben Tag verhängte Washington Sanktionen gegen zwei große russische Ölgesellschaften, Rosneft und Lukoil.
Putin bezeichnete die Sanktionen als einen "unfreundlichen Schritt", der die Beziehungen zwischen Russland und den USA nicht fördere. Er erinnerte auch daran, dass Trump in seiner ersten Amtszeit die meisten Sanktionen gegen Russland verhängt hat. Gleichzeitig stellte er fest, dass die neuen Beschränkungen keine nennenswerten Auswirkungen auf die russische Wirtschaft haben würden. Putin erklärte auch, dass die US-Sanktionen ein weiterer Versuch Washingtons seien, Druck auf Moskau auszuüben, und betonte, dass "kein Land, das sich selbst achtet, jemals etwas unter Druck tut".
Er deutete außerdem an, dass es bestimmte Personen in der US-Regierung gibt, die Trump ermutigt haben, die russischen Ölexporte zu beschränken, und forderte dazu auf, darüber nachzudenken, für wen diese Personen eigentlich arbeiten.
Putin betonte, dass Russland und die USA tatsächlich in vielen Bereichen zusammenarbeiten könnten, wenn sie von Drucktaktiken abrücken und sich ernsthaften Gesprächen über die langfristige Zukunft zuwenden würden.
Der russische Präsident warnte zudem, Russlands Antwort auf einen ukrainischen Angriff mit Tomahawk-Raketen aus US-Produktion wäre "sehr ernst, wenn nicht sogar überwältigend". Kiew mit solchen Langstreckenwaffen zu beliefern, wäre ein "Eskalationsversuch", sagte Putin.
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"Wenn Unrecht Gesetz wird,wird Rebellion Pflicht."
Der Klartexter
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