05.02.2026, 16:56
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 05.02.2026, 19:21 von Klartexter.)
Letzter Teil der Epstein-Dokumente veröffentlicht: Musk, Gates und Trump finden Erwähnung
31 Jan. 2026
Veröffentlicht wurden über drei Millionen Seiten, 180.000 Bilder und 2.000 Videos, die mit dem verstorbenen Sexualstraftäter in Zusammenhang stehen. Allerdings liefert die Veröffentlichung keine Metadaten, anhand derer sich ihre Echtheit überprüfen ließe.
![[Bild: 697ddd9448fbef3f6a7c5bb4.jpg]](https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.01/article/697ddd9448fbef3f6a7c5bb4.jpg)
Epstein und Maxwell; aus den im Dezember2025 veröffentlichten Fotos
Das US-Justizministerium hat die letzte, massive Ladung von Dokumenten , die mit dem verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein in Zusammenhang stehen; eine Veröffentlichung, die auf Beschluss des Kongresses erfolgte und die neue Details über die Verbindungen des Finanziers enthüllt, aber keine strafrechtlichen Vorwürfe gegen die erwähnten prominenten Einzelpersonen enthält.
Der stellvertretende Generalstaatsanwalt Todd Blanche verkündete am Freitag die Veröffentlichung von mehr als drei Millionen Seiten, 2.000 Videos und 180.000 Bildern, wobei er darauf hinwies, es habe "ausgiebige" Überarbeitungen gegeben, um die Identität der Opfer sowie die laufenden Ermittlungen zu schützen.
Die Veröffentlichung der Unterlagen, die erst einen Monat nach Ablauf einer vom Kongress gesetzten Frist veröffentlicht wurden, erfüllt die Verpflichtungen der Trump-Regierung aus dem Epstein Files Transparency Act.
Die neuen Dokumente, die aus Ermittlungen des FBI, aber auch aus Epsteins eigenen Aufzeichnungen stammen, umfassen auch E-Mails, in denen Tesla-Geschäftsführer Elon Musk Pläne diskutiert, Epsteins private Insel zu besuchen. Ende 2013 schrieb Musk Epstein per E-Mail an und sagte, er werde auf St. Barts sein, und fragte, wann "ein guter Moment für einen Besuch" sei. Epstein bot daraufhin an, einen Hubschrauber zu schicken. Der Besuch fand dann nicht statt, und Musk hat öffentlich erklärt, die Insel nie besucht zu haben.
In einer weiteren Mail von 2013 schickte Epstein sich selbst ein Dokument, das als Rücktrittsschreiben von der Bill & Melinda Gates-Stiftung gestaltet ist und das die sensationelle und unbewiesene Behauptung aufstellt, Gates habe um Hilfe bei der Beschaffung von Medikamenten gebeten, "um mit den Folgen von Sex mit russischen Mädchen umzugehen". Ein Sprecher von Gates wies diese Behauptungen als "absolut absurd und völlig falsch" zurück.
Die Dateien legen auch einen fortgesetzten Kontakt zwischen Epstein und dem heutigen Handelsminister Howard Lutnick bis ins Jahr 2018 nahe, obwohl Lutnick zuvor erklärt hatte, er habe die Verbindungen 2005 gekappt. Passagierlisten und Flugpläne erwähnen auch den britischen Prinzen Andrew wie auch andere Prominente, etwa Tech-Mogul Peter Thiel und Steve Bannon, den ehemaligen Berater von US-Präsident Donald Trump.
Einen Teil der Dateien bilden Zusammenfassungen von Hinweisen, die über eine öffentliche Stelle beim FBI eingingen und nicht belegte Vorwürfe von Fehlhandlungen Trumps in Verbindung mit Epstein beinhalten. Das Justizministerium versah die Veröffentlichung mit der Erklärung, einige der Dokumente "enthalten unwahre und sensationalistische Vorwürfe gegen Präsident Trump", die es "unbegründet und falsch" nannte.
Blanche betonte, eine Durchsicht der persönlichen Mails Epsteins habe keinerlei Hinweise Epsteins enthüllt, dass Trump "irgendetwas Kriminelles getan oder unangemessenen Kontakt mit irgendeinem seiner [Epsteins] Opfer gehabt" habe. Die E-Mails zeigten stattdessen, dass Epstein Trump vielfach herabgesetzt habe, ihn "dumm" nannte und seine geistige Gesundheit in Frage stellte.
Auf der Pressekonferenz zu der Veröffentlichung verteidigte Blanche die Verzögerung und verwies auf die monumentale Aufgabe, Millionen von Seiten zu überprüfen. Er bestritt vehement Vorwürfe einer Vertuschung. "Es gibt keinen Stapel supergeheimer Dokumente, die wir zurückhalten", erklärte er und fügte hinzu, das Weiße Haus habe "keine Kontrolle" über die Begutachtung gehabt.
Die Veröffentlichung beinhaltet auch neues Material zu Epsteins Verbündeter Ghislaine Maxwell, die derzeit eine Gefängnisstrafe von 20 Jahren verbüßt, darunter auch ihr Foto von der Festnahme und ihre Einbürgerungsurkunde, in der ihre Tätigkeit als Epsteins "Manager" angegeben wird.
Vor kurzem hatte Maxwell eine Klage eingereicht, in der sie behauptete, 20 von Epsteins vermeintlichen Komplizen seien einer Strafverfolgung überwiegend durch geheime Vergleiche entgangen – eine Behauptung, von der Blanche nichts wissen wollte.
Dieser letzten Veröffentlichung gelingt es bislang nicht, die intensiven Spekulationen rund um Epsteins Netzwerk zu beruhigen. Derzeit durchstöbern Abgeordnete und die Öffentlichkeit die massiv überarbeiteten Dokumente nach neuen Hinweisen zum Umfang seiner Verbrechen und der mächtigen Kreise, in denen er sich bewegte.
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"Angela Merkel taucht auch auf" – Politikwissenschaftler über Epstein-Files
4 Feb. 2026
Nur weil ein Name oder ein Foto in den Epstein-Akten auftaucht, heißt das noch lange nicht, dass irgendetwas bewiesen ist, so der Tenor während der Debatte zum Thema bei Markus Lanz.
"Angela Merkel taucht auch angeblich auf", so der Politikwissenschaftler Julius van de Laar und betont, dass der Kontakt zu Jeffrey Epstein erst einmal nichts Strafrechtliches sei.
Katarina Barley, Vizepräsidentin des EU-Parlaments, fragt sich, warum die Akten nun im Vordergrund stehen, wenn Opfer doch bereits ausgesagt haben oder noch Aussagen tätigen wollen. Den betroffenen Frauen wird einfach keine Bedeutung beigemessen oder nicht geglaubt, so Barley.
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(Archiv) Epstein, Clinton & Podesta: Pädophilie in den Zirkeln der Macht – Tom-Oliver Regenauer
5 Feb. 2026
Ein Thema, das im Mainstream lange nicht behandelt wurde, aber spätestens mit dem Tod von Jeffrey Epstein relevant geworden ist: Pädophilie.
Quelle: RT
Lange Zeit galt es als Verschwörungstheorie, dass es Verstrickungen aus elitären Kreisen aus Politik, Finanzen und Wirtschaft gibt, die in derartige Angelegenheiten verwoben sind. Doch mit den Veröffentlichungen von Gerichtsakten aus dem Fall um Jeffrey Epstein bestätigen, dass prominente Persönlichkeiten mit dem Mann in Kontakt standen.
Darunter bekannte Namen wie Bill Clinton, Prinz Andrew, Al Gore, oder Stephen Hawking.
Im Interview geht der Journalist und Publizist Tom-Oliver Regenauer auf die Hintergründe der Netzwerke von Jeffrey Epstein ein. Er erläutert dabei welche Rolle bekannte Namen wie John Podesta, Hillary Clinton oder Robert Maxwell gespielt haben. Außerdem beleuchtet er den “Fall Maddie“ aus dem Jahr 2007 und die Verbindungen der Eltern in pädophile Kreise. Zu guter Letzt führt Regenauer seine Recherchen zum sogenannten “Pizzagate“ auf und enthüllt dunkle Machenschaften, die im öffentlichen Bewusstsein kaum bekannt sind.
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(Archiv) Pädophilen-Netzwerke: "Die Täter arbeiten mit hochkomplexen Methoden."
5 Feb. 2026
Erstveröffentlicht am 19. Juni 2020: Pädophilen-Netzwerke: "Die Täter arbeiten mit hochkomplexen Methoden." – Dr. Marcel Polte [DFP 82]
Kindesmissbrauch: Es ist ein Tabuthema, das zwar sensibel behandelt werden muss, aber nicht verschwiegen werden darf. Zumal die Fälle, die nun immer mehr ans Licht kommen, mehr als schockierend sind und ein Ausmaß erahnen lassen, das man sich nur schwer vorstellen kann.
Kürzlich wurde entschieden, das Strafmaß für Kindesmissbrauch zu erhöhen. Zukünftig ist juristisch von einem "Verbrechen" statt von einem "Vergehen" die Rede. Doch wird dieser Vorstoß seinen Abschreckungszweck erfüllen können? Nina Sang hat sich mit dem Sexualstrafverteidiger Ulrich Dost-Roxin unterhalten.
Ritueller Missbrauch? Viele können kaum glauben, dass so etwas existiert. Das liegt daran, dass Überlebende selten an die Öffentlichkeit gehen und sich meist nur auf Erinnerungen berufen können. Jasmin Kosubek hat mit der Betroffenen Meike Büttner gesprochen, die erzählt, was ihr angetan wurde.
Ein Experte, der sich seit Jahren wissenschaftlich mit rituellem Missbrauch beschäftigt, ist Dr. Marcel Polte. Er ist Autor des Buches "Dunkle Neue Weltordnung" (2019). In diesem hat er gut belegte Erkenntnisse zusammengetragen, die in menschliche Abgründe blicken lassen. Dabei berichtet er auch über Verstrickungen von Politikern in Pädophilen-Netzwerken. Das brisante Interview mit dem Juristen führte Margarita Bityutski.
Im vergangenen Jahr hielt der Fall Jeffrey Epstein die Welt in Atem. Er machte erneut deutlich, dass hinter Kindesmissbrauch häufig große, global agierende Netzwerke stecken. Aron Morhoff hat sich zwei unglaubliche und weniger bekannte Fälle aus der Vergangenheit erneut angeschaut, die bis heute Fragen aufwerfen: die Kinderschänder Marc Dutroux und Jimmy Savile.
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"Wenn Unrecht Gesetz wird,wird Rebellion Pflicht."
Der Klartexter
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