11.02.2026, 21:20
"Ja, weiß ich … nee, sorry" – SPD-Generalsekretär strauchelt bei Lanz über Zahlen zu Sozialausgaben
11 Feb. 2026
In der ZDF-Talkshow "Markus Lanz" ging es am Dienstag unter anderem um die künftige Ausrichtung der SPD und neue finanzpolitische Pläne. Dabei geriet SPD-Generalsekretär Tim Klüssendorf in eine Defensive, die für viel Gesprächsstoff sorgte.[/b
![[Bild: GAHYz.qR4e-small-Ja-wei-ich-nee-sorry-SPD-Ge.jpg]](https://1a-1791.com/video/fwe2/f2/s8/1/G/A/H/Y/GAHYz.qR4e-small-Ja-wei-ich-nee-sorry-SPD-Ge.jpg)
Als Lanz ihn nach den konkreten Sozialausgaben Deutschlands in Billionen Euro fragte, konnte der SPD-Politiker keine genaue Zahl nennen.
Klüssendorf argumentierte, dass absolute Rekordzahlen oft ein "Trick" seien, um die Bevölkerung in die Irre zu führen. Entscheidend seien dagegen relative Zahlen, da diese über Jahre hinweg konstant blieben und erst eine echte Vergleichbarkeit ermöglichten.
Lanz entgegnete, dass man die Basisdaten kennen müsse, um über die künftige Finanzierung des Sozialstaats debattieren zu können.
Quelle:
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Sozialausgaben: SPD-General Klüssendorf blamiert sich bei Lanz
By 11. Februar 2026
Es war einer dieser Momente, in denen die Maske der Besserwisser plötzlich fällt. Tim Klüssendorf, SPD-Generalsekretär und hauptberuflicher Sozialausgaben-Verteidiger, saß am Dienstag bei Markus Lanz und dozierte mit der üblichen sozialdemokratischen Selbstsicherheit über das neue Grundsatzprogramm seiner Partei. Das Übliche: mehr Umverteilung, mehr „gerechte Teilhabe“, mehr Staat. Und natürlich: Deutschland gebe doch gar nicht so viel für Soziales aus – alles halb so wild.
Dann stellte Lanz die einfachste, aber für Berufspolitiker tödlichste Frage des Abends: „Wissen Sie, wie viel Deutschland mittlerweile für Soziales ausgibt?“ Klüssendorf, ohne zu zögern: „Ja. Weiß ich.“ Lanz: „Wie viel?“ Stille. Dann der Satz, der in die Geschichtsbücher der Talkshow-Pannen eingehen wird: „Nee, sorry, ein Drittel, die Hälfte ungefähr.“ Man sah förmlich, wie dem Genossen, der nie in seinem Leben außerhalb seiner Partei richtig gearbeitet hat, der Schweiß ausbrach.
Lanz ließ nicht locker: „Wie viel vom BIP – in Billionen gerechnet?“ Klüssendorf stotterte sich in die nächste Katastrophe:
„Also, das BIP ist bei 1, irgendwas … Also, ich kann es jetzt nicht in Zahlen beziffern …“ Der Mann, der seit Jahren die Bürger belehrt, dass „noch viel mehr“ für Rente, Bürgergeld und Co. raus muss, kennt nicht einmal annähernd die Grundzahlen seines eigenen Kernthemas.
Stattdessen der verzweifelte Rettungsversuch: „Ich weiß, dass Sie das immer gerne machen … Aber ich weiß, wie viel die Rente, ein Drittel …“ Lanz, eiskalt: „Man muss doch wissen, wovon man redet.“ Genau. Man muss. Vor allem, wenn man als Generalsekretär einer Volkspartei durchs Land zieht und den Bürgern erklärt, dass die angeblich knappen Kassen noch viel mehr Sozialausgaben verkraften.
Faktencheck für den Genossen Klüssendorf (der es nicht wusste): Deutschland gibt derzeit rund 1,2 Billionen Euro pro Jahr für Soziales aus – das sind etwa 33 Prozent des Bruttoinlandsprodukts. Tendenz steigend. Und genau das ist der Punkt, den die SPD mit aller Macht wegdiskutieren will.
Wer nicht einmal die Größenordnung seines eigenen Politikfelds kennt, sollte vielleicht nicht derjenige sein, der anderen erklärt, wo das Geld hinmuss. Aber genau das ist die Tragik der aktuellen SPD: große Worte, große Pläne, null Zahlenkompetenz. Danke, Tim Klüssendorf, für diesen unfreiwillig ehrlichen Live-Einblick in den Zustand der Sozialdemokratie 2026.
Quelle:
"Wenn Unrecht Gesetz wird,wird Rebellion Pflicht."
Der Klartexter
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