07.09.2026, 19:26
Ein ukrainischer Blogger stellt die deutsche Version des Leipziger Drohnenvorfalls infrage
Wo sind die Beweise für den Sprengsatz? Ein ukrainischer Journalist zitiert einen Flughafenmitarbeiter mit Zweifeln an der Leipziger Drohnenstory.
07.09.2026
![[Bild: 6dcb5c24-a249-4594-82db-37b9f0cc35a2.jpg]](https://berliner-zeitung-msp-prod.imgix.net/2026/09/07/6dcb5c24-a249-4594-82db-37b9f0cc35a2.jpg)
Ein angeblicher Flughafenmitarbeiter widerspricht der offiziellen Leipzig-Version: kein Sprengstoff, dafür ein verdächtig schneller Polizeieinsatz.
Bei der Leipziger Drohnengeschichte, die Politik und Behörden hierzulande als Beleg für eine neue russische Bedrohungslage und als Rechtfertigung für die jüngste Eskalation mit Moskau nutzen, bleiben weiterhin viele Fragezeichen. Wo sind die eindeutigen Beweise, die auch der Otto-Normal-Beobachter nachvollziehen kann? Welche Rolle spielte ein Flughafenmitarbeiter, der die Drohne offenbar einfach so vom Himmel holte? Und wie ließ sich der Großeinsatz aus Polizei, Sprengstoffexperten und Fernsehteams binnen Minuten organisieren? Ausgerechnet aus der Ukraine kommen nun kritische Fragen zu genau dieser Version.
Quelle (Bezahlschranke):
Und hier von der Seite des Journalisten auf übersetzt:
Am 1. August 2024 drangen sieben Klimaaktivisten der Bewegung „Letzte Generation“ illegal auf das Gelände des Flughafens Leipzig/Halle ein. Sie durchschnitten den äußeren Sicherheitszaun an drei Stellen und gelangten in den Sperrbereich des Flughafens.
Fünf der Aktivisten schafften es, sich an den Rollwegen festzukleben, während zwei weitere festgenommen wurden, bevor sie dazu in der Lage waren.
So gab es bereits im Jahr 2024 einen dokumentierten Fall, in dem es Unbefugten gelang, nachts die Sicherheitsabsperrung zu durchbrechen und direkten Zugang zum Vorfeld des Flughafens Leipzig/Halle zu erlangen.
Vor diesem Hintergrund sollte besondere Aufmerksamkeit auf einen Bericht eines Flughafenmitarbeiters über einen anderen Vorfall – einen Vorfall mit einer Drohne – gerichtet werden.
Seine Darstellung weicht deutlich von der in den Medien präsentierten Version ab.
Seinen Angaben zufolge ereignete sich alles nachts während der Beladung eines Frachtflugzeugs im Bereich Vorfeld 2, wo unter anderem DHL-Flugzeuge gewartet und Antonov-Flugzeuge stationiert werden.
Flughafenmitarbeiter hatten schon zuvor Drohnen in der Nähe des Flughafens bemerkt.
In der Nähe der Straße S8a, die am Rand des Flughafens entlangführt, befindet sich ein Notausgang und ein Aussichtspunkt mit guter Sicht auf die Start- und Landebahn.
Nachts stehen dort gelegentlich Flugzeugbeobachter und fotografieren startende und landende Flugzeuge.
Laut der Quelle wurden in diesem Gebiet auch schon mehrfach Drohnen gesichtet, die sich jedoch normalerweise weder Menschen noch Flugzeugen näherten.
Diesmal jedoch war die Situation anders. Während des Beladevorgangs begann eine kleine Drohne, in der Nähe des Frachtflugzeugs zu kreisen und schwebte dann direkt neben einem Mitarbeiter.
Laut der Quelle hat keiner der Anwesenden gesehen, woher es genau kam.
Als das Gerät nahe genug herangekommen war, ließ der Mitarbeiter es zu Boden gleiten und fixierte es mit der Hand, wodurch die Propeller beschädigt wurden. Anschließend meldete er per Funk, dass die Drohne am Boden gelandet sei.
Was dann geschah, hält die Quelle für äußerst seltsam. Ihm zufolge trafen innerhalb weniger Minuten Polizisten, Bombenentschärfungsspezialisten, Feuerwehrleute, Fernsehteams und Bombenentschärfungsausrüstung, darunter ein Spezialroboter, am Einsatzort ein.
Der Mitarbeiter berichtet, dass die Geschwindigkeit ihrer Ankunft beim Flughafenpersonal Fragen aufgeworfen hat. Der Flughafen liegt etwa 20 Kilometer von Leipzig entfernt, und es ist nicht möglich, einfach bis zum Terminal zu fahren und das abgesperrte Flugfeld zu betreten.
Um Zutritt zu erhalten, müssen Außenstehende Sicherheitskontrollen durchlaufen und die entsprechende Genehmigung, einschließlich eines temporären Tagesausweises, einholen.
Nach Einschätzung der Quelle benötigt allein schon der Prozess der Genehmigungserlangung und des Passierens des Kontrollpunkts Zeit.
Er versteht daher nicht, wie ein spezialisiertes Team, ein Fernsehteam und schweres Gerät fast unmittelbar nach der Funkmeldung auf dem Flugfeld selbst eintreffen konnten.
Die Quelle bestreitet insbesondere entschieden Berichte, wonach das Gerät angeblich Sprengstoff oder einen Zünder enthielt.
Seinen Angaben zufolge sah der Mitarbeiter, der die Drohne eigenhändig heruntergeholt hatte, weder einen Zünder noch irgendwelche Sprengstoffe an ihr befestigt.
Die Quelle behauptet außerdem, dass die später in den Medien veröffentlichten Fotos, die die Drohne mit Sprengstoff daneben zeigen, nicht dem entsprechen, was Flughafenmitarbeiter zunächst vor Ort gesehen haben. Der Hinweis auf das tschechische Semtex weckte bei ihm ebenfalls besonderes Misstrauen.
Laut der Quelle handelte es sich bei der Drohne selbst um ein kleines, preiswertes Verbrauchergerät, das in erster Linie für Foto- und Videoaufnahmen gedacht war.
Er bezweifelt, dass ein solches Gerät überhaupt eine nennenswerte zusätzliche Nutzlast hätte transportieren können.
Laut der Quelle war der Mitarbeiter, der die Drohne persönlich abgeschossen hatte, nach dem Ansehen der Nachrichtenberichte empört über die Art und Weise, wie der Vorfall öffentlich dargestellt wurde, kann sich aber nicht offen dazu äußern, da er um seinen Arbeitsplatz fürchtet.
![[Bild: drohne-leipzig.jpg]](https://verkehrt.eu/adminpics/sonstige/drohne-leipzig.jpg)
Quelle:
"Wenn Unrecht Gesetz wird,wird Rebellion Pflicht."
Der Klartexter
Der Klartexter

geht es um alles, was nicht rund läuft im Land





