13.01.2026, 19:12
Die Entmachtung von Viktor Orbán ist nur linkes Wunschdenken
By 13. Januar 2026
![[Bild: ungarn-plakat.jpg]](https://verkehrt.eu/adminpics/pi-saves/ungarn-plakat.jpg)
Dieses Wahlplakat der Fidesz ist derzeit überall in Ungarn zu sehen. Auf dem Plakat mit von der Leyen, Selenskyj und Magyar heißt es (übersetzt): "Sie erhöhen eure Steuern und geben das Geld für die Ukraine aus."
Von CONNY AXEL MEIER | Genau so haben sie es sich in Brüssel vorgestellt: Viktor Orbàn soll weg! Er stört ihre Pläne. Er will nicht in den Krieg gegen Russland ziehen und keine ungarischen Soldaten dem Merz, dem Macron, dem Starmer, dem Rutte und der Soldatenkönigin Ursula I. opfern. Er will sein Land nicht mit mohammedanischen Invasoren fluten.
Er fördert die ungarische Familien, bestehend aus Vater, Mutter und Kindern und lehnt den Transenkult ab. Wohlstand statt Klimareligion, ein Europa souveräner Nationen statt EU-Diktatur, Patriotismus statt Wokeismus, Demokratie statt ™, Rechtsstaat statt Scharia, Weihnachten statt Ramadan, Heimat statt Migrationspakt und gepflegte Innenstädte statt Messerverbotszonen. Orbán und seine Regierung beweisen: Es gibt ein Leben ohne Regenbogenfahnen und ohne Gruppenvergewaltigungen.
Eine Marionette für Brüssel in Budapest?
Deshalb haben sie in Brüssel wieder mal die alte Schallplatte ausgepackt. Der zum Ungarn-Hasser mutierte Manfred Weber (CSU), der aufgrund seiner vehementen Ablehnung der Stimmen des FIDESZ, der regierenden patriotischen Partei Ungarns, die damals noch dem pseudokonservativen Parteienverbund „Europäische Volkspartei“ (EVP) angehörte, 2019 nicht Kommissionspräsident werden konnte, glaubt sich seinem Ziel ganz nahe. Viktor Orbàn soll bei den im April anstehenden ungarischen Parlamentswahlen abgesägt und durch eine willfährige Marionette ersetzt werden. Diesmal soll also der FIDESZ-Renegat Péter Magyar, im Volksmund nur Wanzen-Peter genannt (weil er mittels Wanzen seine Ehefrau abgehört haben soll), Orban vom Thron stoßen. Magyar kam aus dem Nichts und wird trotz Webers Unterstützung auch genau dort enden.
Das ist keine Überraschung. Das geplante Spiel wurde von den vereinigten Ökosozialisten in Brüssel schon mindestens zweimal gespielt und zweimal (2014 und 2022) verloren. Ein EU-Beamter namens Marton Benedek hatte 2019 intern ein „Projekt zur Organisation eines Widerstands gegen das Orban-Regime“ vorgeschlagen. Das war Teil der langfristigen Strategie, Orbáns Regierung zu stürzen bzw. eine regierungsfeindliche Koalition vor den Parlamentswahlen 2022 aufzubauen. Dabei sind NGOs, Oppositionspolitiker und „Soros-finanzierte“ Gruppen einbezogen worden. Das berichtet sogar die unverdächtige investigative Internetseite .
Ein pseudokonservativer Kandidat, ein gewisser Pèter Márki-Zay, wurde damals installiert und eine Sechs-Parteien-Koalition von ganz rechtsaußen bis ganz linksaußen geschmiedet mit nur einem gemeinsamen Programmpunkt: Orbán verhindern! Das ging gründlich schief und alle sechs potentielle Koalitionspartner-Parteien verschwanden daraufhin im politischen Nirwana. Márki-Zay kennt heute niemand mehr und Orbàn erhielt zum vierten mal hintereinander eine bequeme Zweidrittelmehrheit im Parlament. Diesmal also soll es der Wanzen-Peter richten, wieder mit .
Wunschgemäß lieferten die bestellten Wahl-Umfragen die passenden Ergebnisse und große Teile der deutschsprachigen Presse kommentieren die entsprechenden Wunschergebnisse als unumstößliche Tatsachen und bejubeln den Ex-Ehemann der früheren Justizministerin Judith Varga, der sie regelmäßig verprügelte und küren ihn zum sicheren Wahlsieger. Nur haben diese phantastischen Berichte nicht das Geringste mit der gegenwärtigen politischen Situation zu tun.
Was stimmt an den Prognosen wirklich?
sehen erneut eine klare absolute Mehrheit für Viktor Orbán und den FIDESZ voraus. Sollte wider Erwarten noch ein Koalitionspartner nötig sein, stünde mit „Mi Hazánk“ (Unsere Heimat, sechs Prozent), der im Europäischen Parlament zusammen mit der AfD in einer Parteienfamilie organisiert ist, eine strategische Reserve bereit.
Am vergangenen Wochende stand der Parteitag der FIDESZ an und es wurden die Direktkandidaten für die 106 Wahlkreise bestimmt. 64 Prozent der Abgeordneten würde nach derzeitigem Stand FIDESZ-KDNP stellen. Die linken Oppositionsparteien sollten allesamt leer ausgehen und die Pro-Brüssel-Wähler wählen diesmal TISZA, Magyars Partei.
“Es geht um einen großen Plan zur Vernichtung der christlichen Zivilisation Europas, den die Brüsseler Bürokraten gnadenlos vollstrecken. […] Es ist genauso, wie es die US-Strategie für nationale Sicherheit schreibt: Europa verliert seine zivilisatorischen Wurzeln“, .
Der Ministerpräsident warnte dennoch: „Es ist keine Übertreibung zu sagen, dass wir im Frühling 2026 über das Schicksal Ungarns bestimmen. Es geht nicht um vier Jahre Regierungszeit, es geht um die Zukunft des Ungartums.“
„Italiens Giorgia Meloni, Tschechiens Andrej Babis, Österreichs Herbert Kickl, Argentiniens Javier Milei und Israels Benjamin Netanyahu sowie viele andere gratulierten Ungarn und Orbán und sagten, dass sie ihn voll unterstützen„, , der dabei war. Auch Alice Weidel (AfD) wünschte Orbán per Videobotschaft viel Erfolg, wie man vernahm.
FIDESZ-Fraktionschef Máté Kocsis malte die Folgen einer Niederlage für Péter Magyar an die Wand: „Du wirst nichts mehr haben. Keine Familie – die hast Du jetzt schon nicht mehr. Deine Anhänger werden dich ebenso verlassen wie die Medien, die Dich jetzt unterstützen.“ So erging es auch vor vier Jahren seinem Vorgänger Marki-Zay. Der stand am Wahlabend ganz allein und verlassen auf einer Straße in Budapest. Niemand wollte ihn mehr kennen und Brüssel war weit weg.
![[Bild: conny_meier.webp]](https://verkehrt.eu/adminpics/pi-saves/conny_meier.webp)
PI-NEWS-Autor (geb. 1956) betätigt sich seit über 20 Jahren als Publizist, Menschenrechtsaktivist und Islamaufklärer. Seit 2004 war er Schriftführer im „Bundesverband der Bürgerbewegungen“ (BDB). 2006 gehörte er zu den ersten Mitgliedern von „Pax Europa“. 2008 war er maßgeblich beteiligt an der Fusion der beiden Vereine zur „Bürgerbewegung PAX EUROPA“ (BPE) und wurde bis 2016 deren erster hauptamtlicher Bundesgeschäftsführer. 2019 zog er mit seiner Ehefrau ins politische Exil nach Ungarn und schreibt von dort regelmäßig für PI-NEWS.
Quelle:
"Wenn Unrecht Gesetz wird,wird Rebellion Pflicht."
Der Klartexter
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