28.04.2026, 19:23
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 28.04.2026, 19:24 von Klartexter.)
Düsseldorf: AfD-Spaziergang durch sozialen Brennpunkt löst Antifa-Angriffe aus
By 28. April 2026
![[Bild: maxresdefault.jpg]](https://img.youtube.com/vi/nnFa35Hoitg/maxresdefault.jpg)
Von MARKUS WIENER | Am Montag wollte die Düsseldorfer AfD zeigen, was viele Bürger der Rheinmetropole längst empört: Rund um Hauptbahnhof, Worringer Platz, Mintropplatz und Eisenstraße hat sich ein Milieu aus Verwahrlosung, Drogenelend, Unsicherheit und Kriminalität festgesetzt. Die AfD-Ratsfrau Andrea Kraljic hatte den Spaziergang unter dem Motto „Müll, Gewalt und Drogen“ organisiert; zu Gast war die brandenburgische AfD-Landtagsabgeordnete Lena Kotré, die anschließend im Bürgerhaus Bilk auftreten sollte.
Doch aus dem angekündigten Stadtbild-Spaziergang wurde ein Lehrstück über die Machtverhältnisse im öffentlichen Raum. Schon am Worringer Platz warteten hunderte linksextreme Gegendemonstranten. Das Straßenmagazin fiftyfifty inszenierte ein „Freiluftgehege“, Omas gegen Rechts, Junges Schauspielhaus, Gewerkschaften und das Bündnis „Düsseldorf stellt sich quer“ hatten weitere Aktionen vorbereitet. Der Protest war nicht spontan, sondern minutiös organisiert: 15.30 Uhr Worringer Platz, 16 Uhr Zentralbibliothek, ab 18 Uhr am Bürgerhaus Bilk.
Die Polizei war mit starkem Aufgebot vor Ort. Trotzdem musste die geplante Route geändert werden, weil der Gegenprotest an mehreren Stellen so massiv war, dass der AfD-Tross nicht wie vorgesehen weiterkam. Statt vom Worringer Platz über KAP1, Harkortstraße, Mintropplatz und Ellerstraße zur Eisenstraße zu ziehen, machte die Gruppe kehrt und wurde über Kölner Straße, Ludwig-Erhard-Allee und Bertha-von-Suttner-Platz weitergeleitet. Straßen wurden zeitweise blockiert, Busse und Bahnen mussten stoppen, auch Unterführungen und Verkehrswege wurden gesperrt. Die Polizei war im Dauereinsatz, am Hauptbahnhof mussten die Beamten Schutzhelme aufsetzen und ein Handgemenge verhindern.
Am Ende kam die AfD-Gruppe nicht einmal bis zu dem Ort, an dem die Stadt eine neue Anlaufstelle für Drogensüchtige plant. Das alles unter dem heimlichen und weniger heimlichen Jubel der etablierten Parteien und Mainstream-Lokalmedien. Genau diese Ironie bleibt auch hängen: Wer auf skandalöse und kriminelle Zustände hinweisen will, wird zum Problem erklärt – und nicht die Zustände, die zu berechtigtem Protest führen. Und der Rechtsstaat konnte den Spaziergang nur unter Polizeischutz ermöglichen – und auch das nur eingeschränkt.
Später verlagerte sich der Protest an die Bachstraße vor die Düsseldorf Arcaden, wo Kotré im Bürgerhaus Bilk sprach. Antenne Düsseldorf berichtete am Morgen danach von hunderten Demonstranten und einer „zufriedenen Bilanz“ der Polizei.
Der eigentliche Skandal dieses Tages ist also nicht, dass die Bürger über Müll, Gewalt und Drogen sprechen wollen und nur die AfD diesen Menschen eine Stimme gibt. Der Skandal ist, dass diese Realität in deutschen Innenstädten nur noch unter Polizeischutz benannt werden kann. Düsseldorf hat an diesem Montag nicht nur einen Konflikt zwischen AfD und Antifa erlebt. Düsseldorf hat gezeigt, wie eng der Meinungskorridor geworden ist, wenn es um Protest an den sichtbaren Folgen jahrzehntelanger Fehlpolitik geht.
Es bleibt die entlarvende Erkenntnis: Drogenelend, Kriminalität und städtischer Kontrollverlust sind für die noch tonangebende politisch-mediale Kaste nicht das Problem. Stattdessen wird weiter lieber der Bote bekämpft als endlich die Botschaft entgegenzunehmen.
![[Bild: wiener.jpg]](https://pi-news.net/wp-content/uploads/2026/02/wiener.jpg)
ist seit über 20 Jahren als gelernter Journalist und studierter Politikwissenschaftler für patriotische Parteien und Abgeordnete aktiv. Der Familienvater und Buchautor bekleidet aktuell das Amt des Geschäftsführers der AfD-Fraktion im Stadtrat Leverkusen und berät weitere Fraktionen und Abgeordnete der AfD.
Quelle:
"Wenn Unrecht Gesetz wird,wird Rebellion Pflicht."
Der Klartexter
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