14.01.2026, 19:03
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 14.01.2026, 19:52 von Klartexter.)
"NATO hinfällig, deutsche Interessen sind unser Maßstab" – Weidel über Venezuela, Grönland, Ukraine
14 Jan. 2026
Am Dienstag, dem 13. Januar 2026, hat die AfD-Fraktionsvorsitzende Alice Weidel sich beim Pressegespräch im Deutschen Bundestag zu Fragen über Donald Trumps US-Außenpolitik geäußert. Vor allem der Status Grönlands, die bisherigen Ereignisse in Venezuela und der laufende Ukraine-Krieg wurden von der Politikerin kommentiert.
![[Bild: oosQz.qR4e-small-NATO-hinfllig-deutsche-Inte.jpg]](https://1a-1791.com/video/fww1/69/s8/1/o/o/s/Q/oosQz.qR4e-small-NATO-hinfllig-deutsche-Inte.jpg)
Im Fall Grönlands, "wo sich zwei NATO-Staaten potenziell gegenüberstehen", könne man sich "im Zweifel weder auf das Völkerrecht verlassen, das sowieso hinfällig ist, wie wir heutzutage sehen, noch auf Konstruktionen wie die NATO", so Weidel.
Im Gegensatz zu ihrem Parteikollegen Baumann, konstatierte die studierte Wirtschaftswissenschaftlerin klar, dass es sich bei dem von Trump geführten US-Angriff auf die Souveränität Venezuelas "primär darum handelt, sich die Öl-Ressourcen zu sichern." In diesem Zusammenhang erinnerte sie die Presse daran, dass Venezuela die größten Öl-Reserven der Welt besitzt, welche sogar die Saudi-Arabiens übersteigen.
Sie hob im Kontext des Ukraine-Kriegs auch "die Doppelstandards und die Doppelmoral der deutschen Medien in Bezug auf das Völkerrecht" hervor. "Wir haben jetzt ein paar Jahre das Gejaule gehört, dass Putin gegen das Völkerrecht verstößt, und jetzt sind Sie plötzlich ziemlich leise, wenn Donald Trump das Gleiche tut", merkte Weidel an.
"Wir werden sowieso alles, alle Handlungen von anderen Staaten, dahingehend bewerten, ob sie dem deutschen Interesse nützen oder nicht", deklarierte die deutsche Oppositionsführerin.
Quelle:
Nie war eine Entscheidung so einfach
By 13. Januar 2026
![[Bild: chruchina-696x387.jpg]](https://pi-news.net/wp-content/uploads/2026/01/chruchina-696x387.jpg)
Als Regierungspartei im Wartestand möchte die AfD auch gute Beziehungen zu China aufbauen: Parteichef Tino Chrupalla und der Parlamentarische Geschäftsführer der Fraktion, Enrico Komning, waren Anfang des Jahres eine Woche in Shanghai, Peking und Hongkong.
Von RAINER K. KÄMPF | In der spekuliert Jacob Ross, Research Fellow der „Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik“, zur außenpolitischen Positionierung der AfD. Daß eine Richtungsentscheidung für die Partei selbst und mehr noch für Deutschland eine immense Bedeutung haben wird, steht ohne Zweifel fest.
Die AfD hat es in der Hand, Deutschland international neu zu aufzustellen und in der Folge die bitter nötige Alternative zur stramm transatlantischen Ausrichtung deutscher Außenpolitik in den Fokus des Geschehens zu rücken. Vorausgesetzt, sie trifft kluge Entscheidungen, die sich nicht an den derzeit postulierten Narrativen orientieren.
Dem politischen Klimawechsel in Washington ist es zu danken, daß die Partei im Februar an der Münchener Sicherheitskonferenz teilnehmen wird. Es ist logisch, nötig und geboten, Kontakte zur Trump-Regierung zu intensivieren und ein Netzwerk mit der MAGA-Bewegung aufzubauen.
Unter dem Aspekt jedoch, daß gerade eben Donald Trump den Ausgleich und die Annäherung zu Moskau sucht, wäre es ein deutliches Zeichen in die Zukunft, München als Sprungbrett zu nutzen, um deutlich zu machen, daß die AfD konsequent die politische Neuausrichtung nach Osten forcieren will und wird.
Der Krieg in und um die Ukraine wird bald Geschichte sein und mit ihm zwangsläufig die russophobe Politik des sogenannten Europas. Spätestens dann werden die Karten neu gemischt. Wer Deutschland außenpolitisch zukunftsfest machen will, soll und muß zusehen, daß er jetzt in Vorhand kommt.
Daß die Partei Außenpolitiker in ihren Reihen hat, die nicht nur die Zeichen der Zeit erkennen, sondern das Potential, die Fähigkeiten und die Affinität mitbringen, glaubwürdige und ehrliche Rußlandpolitik betreiben zu wollen, wird sich als unschlagbarer Vorteil gegenüber den Etablierten erweisen.
Die Tatsache, daß diese Politiker von Moskau gehört und empfangen werden, mehr noch, daß die Russen bereit sind, ihnen zu vertrauen, ist im Deutschland des Jahres 2026 ein unbezahlbares Alleinstellungsmerkmal. Mit dieser Erkenntnis im Hinterkopf darf es nicht schwerfallen, sich gegen den Mainstream zu behaupten.
Handelt dementsprechend, und Euch wird die Zukunft gehören, während Deutschland wieder sauber dastehen wird!
hat Kriminalistik, Rechtswissenschaft und BWL studiert. Er war tätig in einer Anwaltskanzlei, Geschäftsführer einer GmbH, freier Gutachter und Sachverständiger. Politisch aktiv ist Kämpf seit 1986. Als Kommissar in spezieller Stellung im Berliner Polizeipräsidium hatte er Kontakte zum damaligen „Neuen Forum“ in den Anfängen. Er verzichtete darauf, seinem Diensteid zu folgen und folgte lieber seinem Gewissen. Bis 2019 war er Referent einer AfD-Landtagsabgeordneten in Brandenburg. Aus gesundheitlichen Gründen beendete er diese Tätigkeit und befindet sich seither im unruhigen Ruhestand.
Quelle:
![[Bild: express.jpg]](https://verkehrt.eu/adminpics/afd/express.jpg)
"Wenn Unrecht Gesetz wird,wird Rebellion Pflicht."
Der Klartexter
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geht es um alles, was nicht rund läuft im Land




