Hans-Georg Maaßen über die momentane Situation in Deutschland !

Lauterbachs übelste Impf-Drohung: Maskenpflicht für Zu-Oft-Geimpfte !

Gasumlage die bittere Medizin !


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Neuigkeiten im Überblick
Die Verschwörungstheorien des Habeck-Ministeriums
Antworten:0 Politik Ansichten:70 Datum:14.08.2022
Brandner: „Queer“-Aktivismus bei BILD vertreibt wichtige Mitarbeiter !
Antworten:0 Medien Ansichten:36 Datum:14.08.2022
Islamaufklärung von AfD und Pax Europa im Rheinland !
Antworten:0 Sonstiges Ansichten:24 Datum:14.08.2022
„Ein Prozent“-Podcast: Wie widerständig ist die Republik im Herbst ?
Antworten:0 In eigener Sache Ansichten:40 Datum:13.08.2022
Hat die Kriegspresse noch ein Resthirn ? Nein !
Antworten:0 Politik Ansichten:48 Datum:13.08.2022
Dummheit oder Plan? Eine ganz gewöhnliche Verschwörungstheorie.
Antworten:0 Politik Ansichten:97 Datum:04.08.2022
Grüne Heuchler, Lügner und Phantasten !
Antworten:9 Politik Ansichten:302 Datum:03.08.2022
Grünen-Politiker will Sachsen "einfach kontrolliert abbrennen lassen" !?
Antworten:0 Politik Ansichten:85 Datum:03.08.2022
Lasst Euch nur nicht moralisch erpressen !
Antworten:0 Politik Ansichten:74 Datum:31.07.2022
Eine Wolke trägt Regen: Der Kapitalismus wird sich Russland schnappen oder untergehen
Antworten:0 Politik Ansichten:87 Datum:27.07.2022
Über die öffentliche Lüge, Kanonisierung und Festreden
Antworten:0 Sonstiges Ansichten:95 Datum:25.07.2022
Die Berliner Kapitulation !
Antworten:0 Politik Ansichten:64 Datum:24.07.2022
Grüne - Schizophrenie im Endstadium !
Antworten:0 Politik Ansichten:70 Datum:23.07.2022
Antifa-Ministerin Faeser will Ruhe und Demut der „Ampel“-Untertanen !
Antworten:0 Politik Ansichten:94 Datum:19.07.2022
LGBTQ...XYZ – Warum Wokeness Gift für den Sex ist !
Antworten:0 Sonstiges Ansichten:88 Datum:17.07.2022
Der Krieg der schlechten Nachrichten !
Antworten:0 Politik Ansichten:102 Datum:11.07.2022
Neues Video: Linksgrüne Computerspiele ?
Antworten:0 In eigener Sache Ansichten:169 Datum:10.07.2022
Putin: "Der Westen will uns auf dem Schlachtfeld schlagen...
Antworten:0 Politik Ansichten:110 Datum:09.07.2022
Kinder an die Macht? Schwätzer mit Befehlsgewalt? Man kann´s nicht mehr ertragen !
Antworten:0 In eigener Sache Ansichten:124 Datum:03.07.2022
Musik zum nachdenken...
Antworten:2 Gesellschaftskritische Lieder Ansichten:1192 Datum:02.07.2022
Hungern und frieren für den Frieden !?
Antworten:0 Politik Ansichten:128 Datum:26.06.2022
Solidarität für jungen Patrioten !
Antworten:0 In eigener Sache Ansichten:154 Datum:24.06.2022
Sexuelle Übergriffe & Jugendpornographie: der Missbrauchssumpf neulinker Akteure !
Antworten:0 Sonstiges Ansichten:143 Datum:18.06.2022
Die tägliche Propaganda unserer Erziehungsdiktatur !
Antworten:0 In eigener Sache Ansichten:170 Datum:12.06.2022
Nach Überfall: AfD-Abgeordnete zeigt Solidarität.
Antworten:0 In eigener Sache Ansichten:191 Datum:09.06.2022
BRD ist "Vasallenstaat" im Dienst eines "Schurkenstaates" !
Antworten:0 Politik Ansichten:172 Datum:05.06.2022
Panikmache...sie können es nicht lassen !
Antworten:0 Politik Ansichten:240 Datum:22.05.2022
...aber Deutschland wird auferstehen !
Antworten:0 Politik Ansichten:192 Datum:18.05.2022
Gute Nazis - Böse Nazis / Gute Bomben - Böse Bomben
Antworten:0 Politik Ansichten:340 Datum:07.05.2022
Landtagswahlen 2022: Wahlbeobachter nach vorne !
Antworten:0 In eigener Sache Ansichten:317 Datum:29.04.2022

  Die Verschwörungstheorien des Habeck-Ministeriums
Geschrieben von: Klartexter - 14.08.2022, 18:05 - Forum: Politik - Keine Antworten

Nicht nur, dass sie den Bürgern die Habeck-Umlage aufzwingen. Sie wollen auch vorschreiben, was man sagen oder lesen darf. Und alles, was damit nicht übereinstimmt, ist böse. Mit Steuergeldern finanzierte Realsatire.

[Bild: 62f8839c48fbef01a37a0544.jpg]
Robert Habeck, 29. Juli 2022 Quelle: www.globallookpress.com © Soeren Stache

von Dagmar Henn

Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz heißt das jetzt, wo Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck sein Unwesen treibt (abgekürzt BMWK, aber irgendwie ist MiniWi passender). Und weil man modern ist, hat man auch einen Twitter-Kanal. Nur ist man äußerst empfindlich, wenn widersprochen wird.

Das ist die ursprüngliche Nachricht. Nicht nur die Meldung selbst, auch die Antworten auf Kritiken darunter strotzen vor unfreiwilliger Komik:

https://twitter.com/BMWK/status/1558359294059372546?ref_src=twsrc%5Etfw%7Ctwcamp%5Etweetembed%7Ctwterm%5E1558359294059372546%7Ctwgr%5E4ad20157e0a1099288d015603c6437ff510a1db9%7Ctwcon%5Es1_&ref_url=https%3A%2F%2Fde.rt.com%2Fmeinung%2F146054-verschworungstheorien-habeck-ministeriums%2F

Das Pfeifen im Walde nennt man so etwas. Und die kühne Behauptung Robert Habecks findet entsprechende Erwiderungen. "Herr Habeck, Sie kennen anscheinend nicht die Wirtschaftsdaten, Deutschland ist im internationalen Vergleich weit abgerutscht, wir haben die schlechtesten Renten, Schulen und Infrastruktur sind marode und die Verschuldung nimmt immer mehr zu." Und die Antwort aus dem Propagandateam des Ministeriums? "Das stimmt nicht. Die deutsche Wirtschaft ist stabil, das deutsche Rentenniveau eines der höchsten in der Welt und die deutsche Verschuldung im Vergleich geringer."

Gut, man kann nicht erwarten, dass die Praktikanten, die für die Betreuung des ministeriellen Twitter-Kanals zuständig sind, schon einmal die europäischen Rentenstatistiken gelesen haben. Oder beispielsweise die aktuellen Daten aus der Kfz-Produktion kennen.

Anderes Beispiel: "Die fehlgeleiteten Sanktionen und die grandiose Embargopolitik unseres Wirtschaftsministers führt Deutschland in eine nie dagewesene Wirtschaftskrise. Noch nie haben, solange ich mich erinnern kann, Politiker eine so dumme Politik geführt. Deutschland wird sinnlos ruiniert." Und die Antwort? "Wie kommen Sie darauf? Die Wirtschaft ist trotz der Herausforderungen stabil. Russland hat dagegen durch die Sanktionen mit einer schrumpfenden Wirtschaft zu kämpfen."

Kurz und bündig: "Ohne Habeck und Co hätten wir gar keine Krise." Und was meint MiniWi? "Putin hat die Ukraine überfallen. Dies ist der Grund für die Lage, mit der wir jetzt arbeiten müssen." Wäre zwar neu, dass Putin die Sanktionen verhängt hat, aber ...

Selbst wenn die Kritik kühl verabreicht wird, wie hier: "Die Ukraine wird vom Westen verheizt, um Russland in einem Stellvertreterkrieg zu schwächen. Ob es allerdings am Ende Russland ist, das geschwächt wird, oder ob es die EU ist, die dabei wirtschaftlich kollabieren wird, wird die Zukunft zeigen." Was kommt als Antwort? "Tatsächlich schrumpft die russische Wirtschaft bereits durch die Sanktionen: https://tagesschau.de/ausland/europa."

Etwas emotionaler: "Sorry, aber das ist mir sch...egal, ich sehe nur, dass hier alles den Bach runtergeht. Ihr habt den Blick aufs eigene Volk verloren. Der Russe hat Leidensfähigkeit." Und wieder Schema F: "Das ist falsch. Die deutsche Wirtschaft ist stabil. Die russische Wirtschaft schrumpft dagegen wegen der Sanktionen." Nur dass diesmal ein weiterer Leser direkt antwortete: "Wenn ich in meinen Geldbeutel gucke sehe ich, was wirklich schrumpft."

Besonders niedlich ist das hier.

https://twitter.com/BMWK/status/1558433388847108099?ref_src=twsrc%5Etfw%7Ctwcamp%5Etweetembed%7Ctwterm%5E1558433388847108099%7Ctwgr%5E4ad20157e0a1099288d015603c6437ff510a1db9%7Ctwcon%5Es1_&ref_url=https%3A%2F%2Fde.rt.com%2Fmeinung%2F146054-verschworungstheorien-habeck-ministeriums%2F

Der zuständige Praktikant ist vermutlich gerade 20 und hat noch nie etwas von den Angriffen auf Serbien, den Irak, Afghanistan, Libyen und Syrien gehört. Aber er hat das erforderliche Propagandavokabular ordentlich auswendig gelernt.

An Dreistigkeit fehlt es jedenfalls nicht. Dies der Kommentar: "Die Schäden, die diese Regierung der Deutschen Volkswirtschaft und Bevölkerung bisher zugefügt hat, sind nur schwer zu beheben! Von außen sieht es aus wie ein Krieg gegen die eigene Bevölkerung! Wozu? Wem nutzt das?" Und die Antwort: "Von wo gucken Sie von außen – von Moskau aus?" Soviel zum Stichpunkt Verschwörungstheorien.

Nicht einmal trockene Fakten haben eine Chance gegen die fest verdrahtete Überzeugung des MiniWi-Praktikanten. "Habeck, hör die Signale: Die deutsche Handelsbilanz schloss im Mai 2022 mit einem negativen Saldo von 0,9 Milliarden Euro ab. Im April 2022 hatte der Saldo der Außenhandelsstatistik bei +3,1 Milliarden Euro gelegen, im Mai 2021 waren es noch +13,4 Milliarden Euro." Das ist ein Argument, gerade bei einer Volkswirtschaft, die extrem exportabhängig ist. Und die Gegenargumente? Bleiben aus. Es kommt nur "Sie haben selektiv Zahlen herausgesucht. Hier können Sie sehen, dass die Wirtschaft stabil ist", worauf ein Link auf das Statistische Bundesamt folgt. Auf die Startseite übrigens, nicht auf eine Seite mit spezifischen Wirtschaftsdaten oder Medien wie den Monatsbericht der Deutschen Bundesbank.

Eigentlich sollte die Nutzung von Medien wie Twitter eine größere Nähe zur Bevölkerung herstellen. Was das angeht, ist das MiniWi ein Totalausfall. Wann immer es argumentativ eng wird, reagiert es mit den gleichen Phrasen. Aber immerhin, die Reaktionen sind so unterirdisch, dass man sie als Realsatire lesen kann, wenn es sonst schon nichts zu lachen gibt.

Zum Abschluss noch ein besonders hübsches Beispiel.

https://twitter.com/sorryabernein/status/1558420852592590849?ref_src=twsrc%5Etfw%7Ctwcamp%5Etweetembed%7Ctwterm%5E1558420852592590849%7Ctwgr%5E4ad20157e0a1099288d015603c6437ff510a1db9%7Ctwcon%5Es1_&ref_url=https%3A%2F%2Fde.rt.com%2Fmeinung%2F146054-verschworungstheorien-habeck-ministeriums%2F

https://twitter.com/sorryabernein/status/1558442206167457795?ref_src=twsrc%5Etfw%7Ctwcamp%5Etweetembed%7Ctwterm%5E1558442206167457795%7Ctwgr%5E4ad20157e0a1099288d015603c6437ff510a1db9%7Ctwcon%5Es1_&ref_url=https%3A%2F%2Fde.rt.com%2Fmeinung%2F146054-verschworungstheorien-habeck-ministeriums%2F



Quelle: https://rtde.live/meinung/146054-verschw...isteriums/

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  Brandner: „Queer“-Aktivismus bei BILD vertreibt wichtige Mitarbeiter !
Geschrieben von: Klartexter - 14.08.2022, 17:45 - Forum: Medien - Keine Antworten

[Bild: brand_schuler-696x389.jpg]
Der AfD-Abgeordnete Stephan Brandner (l.) begrüßt den Weggang von Ralf Schuler (r.) von der BILD: "Es bleibt zu hoffen, dass sich mehr Journalisten an diesem Beispiel orientieren und ebenfalls eine der wichtigsten journalistischen Tugenden beweisen – Mut zur Wahrheit!"

Der Politikjournalist Ralf Schuler verlässt die Bild-Zeitung, deren Parlamentsredaktion er leitete, weil sich die Springer-Führungsetage dem „queer“-Aktivismus verschrieben hat (PI-NEWS berichtete). Das Magazin Cicero veröffentlichte nun Schulers Abschiedsbrief. Darin bestätigt der 56-Jährige das Offensichtliche:

Sehr geehrter Herr Dr. Döpfner, lieber Johannes,

der Abschied von BILD und vom Haus Axel Springer fällt mir nicht leicht. Ich habe dem Verlag viel, sehr viel zu verdanken. Und es gibt wohl kein Medienhaus, mit dem ich mich so lange und umfassend identifizieren konnte. Meine ersten Kontakte zur WELT stammen aus den 80er-Jahren, als meine Großmutter bei Westbesuchen Manuskripte und Fotos über die Grenze schmuggelte. Es ging um die brutalen Zustände in Ceausescus Rumänien, das ich zu dieser Zeit intensiv bereiste. Die Texte brauchte die WELT natürlich nicht, man hatte ja eigene Korrespondenten, ließ an die Westberliner Verwandten per Deckadresse aber dennoch einen Scheck mit 100 DM Informationshonorar schicken. 100 DM – ein Vermögen!

Dass ich dennoch gehe, hängt leider auch mit Richtungsentscheidungen des Medienhauses zusammen, die ich nicht mittragen kann und möchte. Ich kann nach wie vor alle fünf Unternehmensgrundsätze aus vollem Herzen unterschreiben. Es sind durchweg Freiheitsrechte, von denen es etwa beim Existenzrecht Israels schmerzhaft genug ist, dass man sie überhaupt noch immer postulieren muss. Das Existenzrecht jedes souveränen Staates ist ganz selbstverständlich unverhandelbar und sollte unantastbar sein. Dass es das doch nicht ist, zeigt der Krieg Russlands gegen die Ukraine.

Auch dass wir uns gegen „religiösen Extremismus und jede Art von Rassismus und sexueller Diskriminierung“ wenden, ist gut und wichtig. Jedwede Diskriminierung ist von Übel. Sich gegen Diskriminierung zu wenden, bedeutet aber nicht, sich die Agenda der LGBTQ-Bewegung zu eigen zu machen, wie wir es derzeit tun. Im Geiste Axel Springers treten wir selbstverständlich im besten freiheitlich-bürgerlichen Sinne für die Rechte des Einzelnen ein, diskriminierungsfrei zu leben, solange er niemandes Freiheit beschneidet.

Das bedeutet aber ausdrücklich nicht, dass wir „fest an der Seite der LGBTQ-Community im eisenharten Kampf für Menschenrechte und gegen Diskriminierung“ stehen, wie es ein stellvertretender BILD-Chefredakteur im täglichen Briefing dieser Tage schrieb. Vom stalinistischen Schwulst der Formulierung einmal abgesehen, stehe ich keiner politischen Bewegung „fest zur Seite“ und halte dies auch ganz grundsätzlich NICHT für die Aufgabe von Journalisten.

Anstatt Stimme der Massen und der Vernunft zu sein, haben wir jüngst in einem Kommentar die freie Wahl der Geschlechter als eine Frage des Respekts bezeichnet und mussten zwei Tage später (vom gleichen Autor übrigens) gegen die wissenschaftsfeindlichen Auswüchse der gleichen Regenbogen-Community kommentieren, die einen schlichten Bio-Vortrag an der Humboldt-Universität verhinderte. Und das, obwohl die Militanz dieser Community von Anfang an bekannt war und ist. Im 21. Jahrhundert verhindern die Ritter des Regenbogens an einer traditionsreichen Forschungsstätte einen Vortrag, der im Grunde biologisches Abitur-Wissen vermitteln wollte.

Ganz gleich, ob die Abteilung People & Culture ein munteres Eigenleben führt oder gezielt eine Konzern-Strategie umsetzt: Es ist nicht meine. Axel Springer produziert plump-alberne Aufkleber, als sei die sexuelle Orientierung eine Art hipper Lifestyle („oh deer – I’m queer“) und macht sich zum Banner-Träger einer Bewegung, die einen festen Gesellschaftsentwurf mit Sprach- und Schreibvorschriften anstrebt und glaubt berechtigt zu sein, der Mehrheitsgesellschaft einen politischen Kanon bis hin zum Wechsel des Geschlechtseintrags oder Quotierungen diktieren zu können. Es kann auch nicht sein, dass Aktivisten im vorpolitischen Raum – etwa durch Ausladung von Axel Springer von einer Job-Messe – Druck im Sinne ihrer Agenda machen und der Queer-Beauftragte der Bundesregierung öffentlich „Hinweise“ gibt, welchen Wissenschaftlern in der WELT besser kein Forum zu bieten sei. Dass da nicht bei allen Demokraten die Alarmglocken läuten, verwundert mich bis heute. Es sind viele kleine Dinge, die sich hier zu einem unguten Bild formen.

Kurz: Die Regenbogen-Fahne ist nicht nur ein Zeichen von Toleranz und Empathie, wie wir es gern hätten, sondern auch das Banner einer Bewegung, mit der man sich kritisch auseinandersetzen kann und muss, mit der man sich aus meiner Sicht aber keinesfalls gemein machen darf. Es mag sein, dass unternehmensstrategische Erwägungen da zu anderen Schlüssen führen.

Vielleicht bin ich auch aus biografischen Gründen besonders sensibel, wenn sich wieder jemand aufmacht, unter den Schlagworten Diversity und Vielfalt ideologische Gesellschaftsentwürfe anzustreben. Kurz: Ich verteidige jederzeit die Freiheit des Einzelnen, schließe mich aber keinen Kampfgruppen welcher Couleur auch immer an und möchte unter der Regenbogen-Fahne genausowenig arbeiten, wie unter den Flaggen anderer Bewegungen.

Dabei geht es nicht nur um das Thema der sexuellen Identität, sondern es geht im viel größeren Sinne darum, ob die Marke BILD als klassische Boulevard-Marke im besten Sinne Massenmarke bleibt oder sich laustarken Micro-Milieus oder internationalen Wirtschaftseliten verpflichtet fühlt. Ich hielte das für eine tödliche Bedrohung des Markenkerns.

An meiner Wehmut beim Abschied ändert das gleichwohl nichts.

Ralf Schuler
6. Juli 2022

Stephan Brandner, stellvertretender Bundessprecher der Alternative für Deutschland, kommentiert:

„In den letzten Tagen wird wohl auch dem Letzten aufgefallen sein, wie moralisch bankrott das öffentlich-rechtliche Selbstbedienungs-Mediensystem ist. Über die Eskapaden von Frau Schlesinger und Konsorten vergisst man aber leicht, dass einseitige und tendenziöse Berichterstattung nicht nur ein Erkennungsmerkmal der GEZ-Medien ist. Auch viele Mitarbeiter privater Zeitungsverlage betreiben einen offenen Aktivismus, der dem linken Zeitgeist entspricht und der eigenen Karriere dient. Umso mehr imponiert jetzt das Verhalten von Ralf Schuler, der den offensichtlichen ‚queer‘-Aktivismus seines Verlages nicht länger mittragen will, die Missstände benennt und die notwendigen Konsequenzen zieht. Das verlangt Rückgrat. Es bleibt zu hoffen, dass sich mehr Journalisten an diesem Beispiel orientieren und ebenfalls eine der wichtigsten journalistischen Tugenden beweisen – Mut zur Wahrheit!“

Quelle: https://www.pi-news.net/2022/08/brandner...tarbeiter/

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  Islamaufklärung von AfD und Pax Europa im Rheinland !
Geschrieben von: Klartexter - 14.08.2022, 16:13 - Forum: Sonstiges - Keine Antworten

[Bild: roger-696x388.jpg]
So geht Islamaufklärung im außerparlamentarischen Bereich: Nachdem Irfan Peci (M.) am Freitagabend auf einer AfD-Veranstaltung in Siegburg einen Vortrag über den radikalen Islam hielt, sprach der AfD-Bundestagsabgeordnete Roger Beckamp (r. neben Michael Stürzenberger) am Samstag auf der BPE-Kundgebung in Köln (im Video ab 1:41 min)

Düsseldorf, Siegburg und Köln waren am Wochenende drei Standorte der Islamaufklärung durch AfD und Bürgerbewegung Pax Europa (BPE) im Rheinland: Während in Düsseldorf und Köln öffentliche Kundgebungen von Pax Europa mit Michael Stürzenberger und Irfan Peci stattfanden, sprach der als „Islamistenjäger“ bekannte Peci auch noch auf einem Themenabend der AfD in Siegburg.

Die AfD-Kreisverbände Bonn und Rhein-Sieg hatten dazu am Freitagabend eingeladen und konnten rund 50 Gäste, darunter den örtlichen Bundestagsabgeordneten Roger Beckamp, begrüßen.

Als sachkundige Referenten führten die AfD-Landtagsabgeordnete Enxhi Seli-Zacharias und der freie Journalist Irfan Peci durch den Abend.

Seli-Zacharias beleuchtete dabei besonders die organisatorischen und politischen Hintergründe der deutschen Islamverbände, während Peci das Publikum mit seinem fundierten Wissen aus der radikal-islamischen Szene beeindruckte.

Denn der gebürtige moslemische Bosnier war als Jugendlicher selbst für einige Jahre in diese Kreise hinein geraten und warnt nun ausdrücklich vor den damit verbundenen Gefahren für unsere freie Gesellschaft.

Insbesondere der Opportunismus vieler Moslems in Deutschland sei laut Peci nicht zu unterschätzen: Viele würden sich nicht aus innerer Überzeugung, sondern nur zur Vermeidung von Ärger und Repressionen an die Gesetze und Wertvorstellungen Deutschlands halten.

Sobald es aber möglich wäre, die eigenen Überzeugungen und islamischen Werte stärker zu leben, würden das die meisten wohl machen. Dies würde angesichts der demographischen Entwicklung und anhaltenden Zuwanderung aus islamischen Ländern ein erhebliches Konfliktpotenzial für die Zukunft bergen.

Ein weiterer wichtiger Grund für die AfD, sich – neben außerparlamentarischen Vereinigungen wie Pax Europa – dieses Themas ohne Tabus und Denkverbote politisch anzunehmen!

Michael Stürzenberger / BPE - Live aus Düsseldorf:


Video aus Köln: Islamaufklärung mit Stürzenberger & Peci:


Quellen:

https://www.pi-news.net/2022/08/islamauf...rheinland/

https://www.pi-news.net/2022/08/heute-13...rger-peci/

https://www.pi-news.net/2022/08/13-uhr-l...rger-peci/

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  „Ein Prozent“-Podcast: Wie widerständig ist die Republik im Herbst ?
Geschrieben von: Klartexter - 13.08.2022, 15:49 - Forum: In eigener Sache - Keine Antworten

[Bild: lagebesprechung-696x388.jpg]
„Ein Prozent“ hat einen Podcast mit Benedikt Kaiser und Philip Stein gemacht, bei dem es in den ersten drei Folgen vor allem um den Herbst und die möglichem Demos geht.

Waren Sie auch schon einmal so wütend, dass Sie darüber nachgedacht haben, auf die Straße zum Demonstrieren zu gehen? Falls ja, dann sind sie damit nicht mehr alleine. 44 Prozent der Deutschen könnten sich vorstellen, angesichts der stark steigenden Energiepreise auf die Straße zu gehen. Doch viele könnten sich auch fragen: Was bringt das eigentlich? Kann man die Regierung zum Einlenken zwingen, in dem man protestiert? Ein neuer Podcast will genau das erforschen.

Die Lage zum Anhören

Die Bürgerinitiative „Ein Prozent“ betreibt bereits seit 2020 einen Podcast mit dem Namen „Lagebesprechung“. Ursprünglich als Kommentar zu den jeweils neuesten Entwicklungen in der Corona-Politik gedacht, hat sich das Format mittlerweile zu einer vielseitigen Politikshow zum Anhören gemausert. Seit neuestem ist nun noch eine Facette dazugekommen: Der Leiter der Initiative, Philip Stein, und der Politikwissenschaftler und Publizist Benedikt Kaiser, graben von nun an tiefer; sie wollen Hintergründe zu den tagespolitischen Debatten zu Tage tragen und Strategien aufzeigen, die für das gesamte patriotische Lager von Belang sind. Drei Episoden haben die Herren schon abgeliefert; und diese haben es in sich!

Das Problem im patriotischen Lager: Viel Gerede, viel Selbstdarstellung, wenig Sachverstand oder praktische Ansätze. Deswegen ist es gut, dass bei der „Lagebesprechung“ jetzt ein neues Format nachwächst, das das ändern will. Denn die Zeit zum Handeln ist jetzt gekommen.

„Wutwinter“, aber mit Köpfchen

Im Herbst soll es, wie eingangs erwähnt, wieder auf die Straße gehen; die Politik erwartet das sozusagen von uns und die Regierung arbeitet ja auch mit Leibeskräften daran, die Probleme für unser Land zu vermehren. Doch man darf auch nicht mit falschen Vorstellungen an die Sache und auf die Straße gehen. Sonst ist man schnell frustriert, weil der erhoffte Wandel nicht sofort eintritt.

In der ersten Folge des neuen Podcasts (hier anhören) wird grundlegend das Terrain vermessen: Die katastrophale Politik der Bundesregierung zwingt also die Bürger auf die Straße. Doch was bedeutet das für das patriotische Lager, wenn nun plötzlich Menschen demonstrieren, die vorher weder mit Corona-Maßnahmen noch Masseneinwanderung ein Problem hatten? Kaiser und Stein plädieren dafür, auf diese Menschen zuzugehen, aber ohne den sprichwörtlichen „Holzhammer“. Das bedeutet auch, genau abzuwägen, welche Proteste man „selbst“ organisiert und wo es „frisches Blut“, also neue Akteure und Gesichter, braucht. Ein schwieriges Thema, aber diese Dinge müssen wohlüberlegt sein, denn wir sind in der einzigartigen Situation, dass die Krise im Winter mit Ansage kommt.

Die zweite Folge (hier anhören) will sich einem anderen Kernproblem widmen: Nämlich der Frage, woran man den Erfolg eines Straßenprotests bemessen will. In Frankreich sind die Bürger bereits ab 2018 regelmäßig auf die Straße gegangen, die Probleme waren ähnliche wie unsere heute. Die Wut richtete sich gegen Präsident Macron und seine Politik – vier Jahre später wurde dieser jedoch wiedergewählt. Also alles umsonst? Das würden Stein und Kaiser so nicht unterschreiben, denn auch hier lohnt sich der Blick unter die Oberfläche. Die Gelbwesten haben einiges ins Rollen gebracht – und wir können davon lernen.

Jüngst hat man sich dann in der „Lagebesprechung“ der Situation in Deutschland selbst gewidmet (hier die dritte Folge anhören). Wieso handelt denn die Regierung so, wie sie es nun einmal tut? Im Podcast nimmt man daher diejenigen unter die Lupe, die von der Krise profitieren. Und machen wir uns nichts vor: Das sind eine Menge Leute – genauso viele, wie diejenigen, die immer noch aus voller Überzeugung die Grünen wählen oder Annalena Baerbock für eine außenpolitische Größe halten. Ja, diese Leute gibt es und es bringt nichts, diese Bevölkerungsmehrheit (denn so ist es nun mal) als Spinner abzutun. Im Gegenteil: Die Grünen und ihrer Wähler sind eine Gefahr, eben genau weil sie wissen, was sie tun. Vor allem Benedikt Kaiser plädiert hier für mehr politischen Realitätssinn.

Die Strategie-Sendung für Patrioten

Das soll es natürlich nicht gewesen sein. Einmal pro Woche wollen die beiden Moderatoren nun auf Sendung gehen und die Stoßrichtung beibehalten: Politik, Meinung, Strategie. Wem das gefällt, dem sei es anempfohlen, regelmäßig auf der Seite des Podcasts vorbeizuschauen oder die Sendung auf Spotify oder Apple Podcasts zu verfolgen.

Die Macher des Podcasts haben es betont: Dass immer mehr Menschen in Deutschland aufwachen, ist ohne Zweifel zu begrüßen. Nur muss man eben auch geistig gerüstet sein, sonst versteht man bald die Welt nicht mehr. Unser Land braucht einen grundlegenden Wandel und der muss von den Bürgern, vom Volk ausgehen. Aber es wird nicht wie 1989 funktionieren, sondern es wird ein anstrengender, zäher Marathonlauf. Und auch der Staat wird uns sicherlich noch einige Steine in den Weg zu legen versuchen. Wie wir durchhalten und wie wir diese Hindernisse überwinden, davon hören wir dann im Podcast „Lagebesprechung“.

Quelle: https://www.pi-news.net/2022/08/ein-proz...im-herbst/

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  Hat die Kriegspresse noch ein Resthirn ? Nein !
Geschrieben von: Klartexter - 13.08.2022, 05:08 - Forum: Politik - Keine Antworten

[Bild: sapori-696x391.jpg]
Das unter Beschuss stehende Atomkraftwerk Saporischschja ist das größte in Europa.

Der Westen provoziert den Beschuss ukrainischer AKW
AUGUST 10, 2022

Von Peter Haisenko

Der gesunde Menschenverstand oder Logik sind aus der Politik und ihrer Berichterstattung schon lange entfernt worden. Das hat schlimme Konsequenzen, wie man nicht nur am Geschehen in der Ukraine erkennen kann. Solange nicht klar benannt wird, wer das AKW in Saporischje beschießt, wird das nicht aufhören.

Kann noch von einem Bestand an Resthirn ausgegangen werden, wenn behauptet wird, Russland würde die Gebiete beschießen, die eben vom Terror Kiews befreit worden sind? Und das von außerhalb. Russland hat die Kernkraftwerke in der Ukraine schnell unter Kontrolle gebracht, inklusive der Ruine Tschernobyl, weil die Gefahr bestand, dass dort waffenfähiges Material versteckt werden kann, das zum Bau von Atombomben geeignet ist. In den Anlagen arbeiten seither russische und ukrainische Spezialisten friedlich zusammen, um den sicheren Betrieb zu garantieren. Seit einigen Tagen aber wird der größte Komplex an Atomkraftwerken Europas mit Drohnen und Artillerie angegriffen. Artillerie, die der Westen an Kiew geliefert hat. Bisher ist das noch glimpflich ausgegangen.

Wird Saporoschje ein zweites Tschernobyl?

Wer diesen Beschuss durchgeführt hat, steht außer Frage. Sowohl die Richtung, aus der die Angriffe kamen, als auch die eingesetzten Waffentypen, lassen keinen Zweifel daran, dass es die ukrainische Armee ist, die diese gefährlichen Angriffe durchführt. Gefährlich letztlich für ganz Europa, je nachdem, woher der Wind weht. Man erinnere sich an Tschernobyl. Dass Kiew behauptet, diese Angriffe wären von Russland ausgeführt worden, war zu erwarten. Aber war es auch zu erwarten, dass der Westen diese Lüge Kiews einfach wiederholt, ohne auch nur einen Moment darüber nachzudenken? Ich fürchte ja, denn für die westlichen Medien ist Kiew der Hort der Wahrheit, auch wenn die Vorwürfe noch so blödsinnig sind. Tatsache ist nämlich, dass Russland eine Untersuchung der Atomaufsichtsbehörde IAEA fordert, Kiew und die UN das aber blockieren.

Ganz vorn dran ist bei diesem Propagandazirkus wieder einmal London. Deren Geheimdienst überschlägt sich geradezu mit Meldungen, die mit der Wirklichkeit im Kriegsgebiet nichts gemein haben. Es sind Meldungen für gehirngewaschene Idioten, denen man alles auf den Bauch binden kann. So auch die neueste, die behauptet, Russland würde Schmetterlingsminen auf die Stadt Donezk abschießen. Siehe hier:
https://www.n-tv.de/politik/Russland-sol...12435.html
Die Wahrheit ist, dass die ukrainische Armee seit etlichen Tagen diese Antipersonenminen mit ihrer Artillerie direkt in die Stadt Donezk schießt und das hat schon einige Zivilisten verletzt oder auch das Leben gekostet. Diese Minen sind geächtet und die Beweise, dass die ukrainische Armee diese einsetzt, liegen vor. Jetzt soll wohl nach den Enthüllungen von Amnesty über Kiews Kriegsverbrechen ein weiteres, ein besonders hinterhältiges, verschleiert werden, indem man das den Russen anhängen will. Doch das ist absolut unlogisch. Warum sollte Russland die Menschen im Donbas tödlichen Gefahren aussetzen? Wo doch die gesamte Ukraineoperation das erklärte Ziel hat, das Morden der ukrainischen Armee an der Bevölkerung im Donbas zu beenden. Dieser feige Beschuss hat während der letzten acht Jahre schon mehr als 14.000 Zivilisten das Leben gekostet.

Kiew fürchtet die Aussagen von Kriegsgefangenen

Dann der Beschuss des Gefängnisses Oleniwka bei Donezk, in dem Kriegsgefangene untergebracht waren. Vor allem Mitglieder der Asow-Banden, die in Mariupol gewütet hatten und sich ergeben haben. 40 Tote und 75 Verletzte werden gemeldet. Und wieder behauptet Kiew, die Russen wären es gewesen. Diese dummdreiste Lüge wird in unseren Medien wiederholt und es wird gesagt, man könne weder die russische noch die ukrainische Darstellung überprüfen. Aber was gibt es da zu überprüfen? Der Ablauf ist zu durchsichtig. Vor einigen Tagen haben die Gefangenen in dem Gefängnis angefangen auszusagen, was sie in Mariupol getrieben haben und wer ihnen die Befehle dazu erteilt hat. Diese Männer mussten von Kiew zum Schweigen gebracht werden. Für immer.

Ich habe nur drei Beispiele angeführt, von denen es eine Menge mehr gibt. Für alle diese gilt: Wird nur bisschen gesunder Menschenverstand angewendet, sind die Darstellungen Kiews einfach unglaubwürdig. Nicht zu vergessen, der Bericht von Amnesty, der Kiew Kriegsverbrechen nachweist. Nicht Russen beschießen ihre eigenen Leute, sondern Kiew betreibt die Politik der verbrannten Erde. Bis hin zu Atomkraftwerken, von denen sie in Kiew schon wissen, dass sie für Kiew verloren sind. So nimmt Selenskij eine atomare Katastrophe in Kauf, weil er nicht will, dass unbeschädigte Objekte Russland zufallen. Dabei ist es ihm offensichtlich auch gleichgültig, dass ein Großteil der Ukraine nach wie vor mit Strom aus dem Kraftwerk versorgt wird, dass er gerade durch Beschuss zerstören will. Und wie will er den versprochenen Strom nach Deutschland liefern, wenn das größte Kraftwerk zerstört ist?

Minsk-Prozess für den Frieden? Die Ukraine sollte aufgerüstet werden

Wer hat nun die Verantwortung zu tragen, für das skrupellose Vorgehen Kiews? Es ist seit acht Jahren der Westen, die NATO und ihre gefälligen Medien. Schon während Kiew die Minsk-Verträge einfach missachtet hatte, sieben Jahre lang, hat der Westen seine Pflichten verletzt. Insbesondere die Merkel-Regierung. Es wäre ihre Aufgabe gewesen, Kiew mit allen Mitteln dazu zu zwingen, dem Minsk-Prozess Leben einzuhauchen. Das Gegenteil haben sie getan, indem sie immer auf Russland eingeschlagen haben, das aber keinerlei aktiven Part dabei innehatte. Merkel selbst hat es vor wenigen Wochen offen zugegeben, dass der Minsk-Prozess nur einem Ziel diente: Die Ukraine aufzurüsten für den Krieg gegen Russland. Poroschenko hat das etwas später aus seinem Exil in London bestätigt.

Wie arrogant ist so ein „Geständnis“? Oder entstammt das dem sicheren Wissen, dass sich die Westpresse nicht nicht darauf stürzen wird? Und so geht es jetzt weiter. Solange die Westmedien brav die Lügen aus Kiew wiederholen, wird Kiew weiterhin seine menschenverachtenden Taktiken betreiben. Lügen, die sofort zusammenbrechen, wenn man nur ein wenig Logik anwendete oder wenigstens die alte Frage stellte: Cui bono, oder wem nutzt es? Es war auch der Befehl aus Washington und ist es weiterhin, der Kiew verbietet, zu einer vernünftigen Verhandlungslösung zu kommen. So ist es der Westen, der die Angriffe Kiews und andere Gräueltaten provoziert, weil er nicht angemessen Kritik übt, am Vorgehen Kiews. Solange das nicht geschieht, wird Kiew unbesorgt weitermachen können. Wie beim Minsk-Prozess ist es der Westen, der die Leichen produziert, Hauptsache es geht gegen Russland und das eben bis zum letzten Ukrainer.

Vor 30 Jahren wurden falsche Entscheidungen getroffen

Auf eines will ich noch aufmerksam machen. Als 1991 die Sowjetunion aufgelöst wurde, ist versäumt worden, auch der Sowjetrepublik Ukraine vernünftige Ausmaße zuzuteilen. Vernünftig in dem Sinn, dass zum Beispiel Sprachgrenzen beachtet werden. Dass eben nicht das passiert, was wir jetzt erleben müssen. Man hätte damals die Grenzen der Ukraine unblutig neu ziehen können, so unblutig, wie die gesamte Neuordnung des ehemaligen Sowjetreichs abgelaufen ist. Aber damals stand Moskau unter dem besonders brutalen Druck aus Washington und so blieb gar keine Zeit, etwas vernünftig dauerhaft Friedliches zu schaffen.

Oder war es wieder einmal so, wie London schon immer gehandelt hat: Wo immer sie konnten, haben sie Grenzen bestimmt, die ein ewiger Garant für ewigen Zwist sind. Der ganze Nahe Osten, Kaschmir oder auch Hongkong. Nicht zu vergessen das Deutsche Reich, das auch ohne Rücksicht auf ethnische Gegebenheiten neue Grenzen aufgezwungen bekam. Dort hatte es nach zwanzig Jahren zum zweiten großen Krieg geführt und bei der Ukraine hat es zehn Jahre länger gedauert, weil Russland, Putin, diesen Krieg unbedingt vermeiden wollte. So kann ich jetzt nur hoffen, dass es Russland gelingt, mit der Sonderoperation neue Grenzen zu setzen, die Rücksicht auf Ethnien nehmen und endlich Frieden schaffen.

Dazu will Russland Referenden durchführen lassen und so das Problem demokratisch auflösen. Wundert sich da noch jemand, dass sowohl London, als auch Kiew, die NATO und der Westen sagt, man werde diese Referenden nicht anerkennen? Referenden, die den Respekt vor dem Volkswillen zeigen, also urdemokratisch sind. Referenden, mit denen Russland dem Westen zeigt, wie Demokratie funktionieren sollte, wie der Volkswille wirklich respektiert wird. Aber es wäre zu schade, wenn die NATO, insbesondere London, dieses Pulverfass verlieren würde, das als ewiger Stachel im Fleisch der Russen sitzt und der jederzeit aktiviert werden kann, um Russland zu sanktionieren und „in die Knie zu zwingen“. Darum und nur darum geht es, nämlich die imperiale Dominanz des angelsächsischen Blocks zu erhalten. Vergessen wir nicht, schon immer hatte London die Herrschaft über die ganze Erde als großes Ziel und hat so Millionen Tote verursacht. Dem wird Russland nun einen Riegel vorschieben. Hoffentlich für immer und nur dann kann es eine friedliche Welt werden.

Quellen:

https://www.anderweltonline.com/klartext...scher-akw/

https://www.pi-news.net/2022/08/hat-die-...hirn-nein/

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  Dummheit oder Plan? Eine ganz gewöhnliche Verschwörungstheorie.
Geschrieben von: Klartexter - 04.08.2022, 00:19 - Forum: Politik - Keine Antworten

Schon als die Coronamaßnahmen immer absurdere Züge annahmen, stand die Frage im Raum, ob wir es bei unseren politischen Verantwortungsträgern mit Dummheit oder einem großen ausgefeilten Plan zu tun haben. Die Antwort ist nach wie vor unbefriedigend, auch und besonders im Kontext der Ukrainepolitik. Man sollte sich dem Thema daher auf andere Weise nähern.

[Bild: 62e9358db480cc31447f82c8.jpg]
Robert Habeck, 27.07.2022 Quelle: www.globallookpress.com © IMAGO/Emmanuele Contini

von Tom J. Wellbrock

Es ist sinnvoll, Annalena Baerbock und Robert Habeck (beide Bündnis 90/Die Grünen) zu glauben, wenn sie mit der Gefahr von Volksaufständen und explodierenden Preisen rechnen. Es ist ratsam, Habeck ernst zu nehmen, wenn er sagt, dass wir alle ärmer werden. Und es ist vernünftig, Baerbock abzunehmen, dass einer ihrer größten Wünsche der Ruin Russlands ist.

Denn es ist den beiden ernst. So wie es auch den Röttgens, Becks, Strack-Zimmermanns und nicht zuletzt dem Kanzler Scholz ernst damit ist, die Sanktionspolitik um jeden Preis fortzusetzen. Zwar ist inzwischen bis in die entlegensten Ecken der Bevölkerung vorgedrungen, dass die Sanktionen uns mehr schaden als Russland, doch die Beratungsresistenz deutscher Politik (und längst nicht nur der Bundesregierung) ist in Worte kaum zu fassen. Und je länger die Krise andauert und sich auch noch steigert, desto resistenter wird die Politik.

Die entscheidende Frage also lautet nach wie vor: warum?

Keine Ahnung.

Die Aussichten müssten ausreichen, um all das zu stoppen. Keine verantwortungsvolle Regierung kann es sich leisten, auf einen wirtschaftlichen Crash zuzugehen. Dieser kostet Vertrauen, er kostet Wohlstand, er kostet Konkurrenzfähigkeit, er kostet die eigene politische Karriere. Zumindest müsste das in die Gedankenwelt der regierenden Politiker einfließen. Niemand kann so naiv sein, wirklich zu glauben, dass die ins Bodenlose steigenden Energiepreise, verbunden mit einer allgemeinen Preissteigerung ohnegleichen, folgenlos bleiben.

Die Lage ist ernst, und das ist keine Floskel. Die von Habeck und seinen Komplizen ausgesprochenen Warnungen und prognostizierten Entwicklungen sind wahrscheinlich sogar noch zu positiv angesetzt. Als wäre das, was uns angekündigt wird, nicht schon schlimm genug, besteht die realistische Gefahr, dass es noch viel übler wird.

Denn allein die Gaspreisentwicklung hängt von so vielen Faktoren ab, dass es nahezu unmöglich ist, verlässliche Aussagen zu machen. Und was passiert, wenn die Gasnot so groß wird, dass Wirtschaft und Industrie ihren Verbrauch reduzieren müssen, steht ebenfalls in den Sternen. Habeck selbst sagte, dass es schwierig bis unmöglich ist, vorherzusagen, was passiert, wenn ein vermeintlich „harmloses“ Unternehmen heruntergefahren oder abgeschaltet wird. Womöglich entstehen Kettenreaktionen, an die man jetzt noch gar nicht denkt und die verheerende Auswirkungen hätten. Wohlgemerkt, das sagte Wirtschaftsminister Robert Habeck höchstpersönlich.

Bei all den Preissteigerungen nimmt niemand so richtig die kollektive Psyche der Bevölkerung in seine Betrachtung auf. Von Depression über Unterwerfung bis hin zum viel zitierten Volksaufstand ist alles im Angebot. Massenhafte Suizide sind ebenso denkbar wie plötzliche Plünderungen und Selbstjustiz. Es wäre schlicht dumm, die psychologische Variante unberücksichtigt zu lassen.

Andererseits beginnt schon jetzt die Aufrüstung. Verbal werden kommende Proteste schon heute als extremistisch, besser noch als rechtsextremistisch bezeichnet. Entsprechend sind die Ankündigungen, wie mit solchen angeblich höchst undemokratischen Protesten umzugehen ist. Das ist beeindruckend, da ja noch niemand auf die Straße gegangen ist und demonstriert hat. Wie auch bei den Corona-Demos dauert es bei den Deutschen eine Weile, bis ihnen der Wahnsinn nicht mehr passt. Doch zum Schluss brachten die Corona-Proteste ziemlich viele Menschen auf die Straße – inklusive wüster medialer Beschimpfungen und zum Teil brutaler Polizeieinsätze. Dass das im Fall von Widerstand gegen die Sanktionspolitik auch zu erwarten ist – und womöglich sogar deutlich gewalttätiger – kann man im Grunde schon als sicher bezeichnen.

Kurzum: Die Lage spitzt sich zu, gewissermaßen mit Ansage. Die wirtschaftliche Gesamtsituation im Land wird immer brisanter und die Gasknappheit hat noch nicht einmal richtig begonnen. Das Prinzip der sich selbst erfüllenden Prophezeiung ist gleichfalls nicht zu unterschätzen, denn wenn man Menschen eines Landes mehr als zwei Jahre lang einredet, dass alles ganz, ganz schrecklich ist, werden sie es irgendwann glauben. Was viele aber bisher nicht glauben, ist, dass die, die all die schlechten Nachrichten verkünden, auch ihre Urheber sind. Doch früher oder später wird sich das nicht mehr leugnen lassen.

Es knistert also erheblich, und das Besondere daran ist die Tatsache, dass dennoch kein Umdenken, kein Umsteuern, keine Einsicht zu erkennen ist, die zur Folge hätte, die Zeichen zu erkennen und entsprechend zu handeln.

Also noch einmal: warum nur?

Hand darüber, Hand drauf!

Es folgt der verschwörungstheoretische Teil. Und zwar im definitorischen, nicht im diffamierenden Sinne. Die Wikipedia schreibt in ihrem Artikel dazu:

"Als Verschwörungstheorie wird im weitesten Sinne der Versuch bezeichnet, einen Zustand, ein Ereignis oder eine Entwicklung durch eine Verschwörung zu erklären, also durch das zielgerichtete, konspirative Wirken einer meist kleinen Gruppe von Akteuren zu einem oftmals illegalen oder illegitimen Zweck."

Das ist eine prägnante Definition, und es wäre zielführend, diese im Hinterkopf zu behalten, statt die inflationären und letztlich inhaltsleeren Interpretationen von Faktencheckern und anderen zurate zu ziehen, die fast immer im luftleeren Raum landen.

Weiter oben im Text heißt es:

"Niemand kann so naiv sein, wirklich zu glauben, dass die ins Bodenlose steigenden Energiepreise, verbunden mit einer allgemeinen Preissteigerung ohnegleichen, folgenlos bleiben."

Davon ausgehend, liegt die Frage nahe, warum dennoch getan wird, was getan wird. Es ist nicht im Sinne der Bevölkerung, es ist nicht im Sinne der Wirtschaft, es ist auch nicht im Sinne der Ukraine, denn es beendet den Krieg nicht und es verkürzt ihn nicht einmal. Erst recht nicht, solange weitere Waffen und schweres Gerät an die Ukraine geliefert werden, die ja naturgemäß den Krieg sogar in die Länge ziehen.

Bezieht man das in die Verschwörungstheorie mit ein, bleiben nicht mehr viele Möglichkeiten, und jeder Kriminalpolizist wird bestätigen, dass durch diese Art der Fragen ungelöste Fälle aufgeklärt werden (können). Wir können also keinerlei Vorteile erkennen. Daher müssen wir weitersuchen.

Wenn die Bevölkerung nicht im Fokus der Überlegungen der Politik steht, und wenn die Wirtschaft offenbar in weiten Teilen geopfert werden soll, wenn darüber hinaus der Krieg in der Ukraine weder verkürzt noch beendet werden kann, müssen andere Interessen eine Rolle spielen – Interessen, die öffentlich nicht kommuniziert werden.

An dieser Stelle mögen kritische Geister die Herangehensweise widerlegen. Etwa durch das Argument, dass Putin um jeden Preis gestoppt werden muss, weil er sonst in seinem imperialen Denken bestärkt werden könnte. Dem ist jedoch entgegenzuhalten, dass Angriffe Russlands auf andere, womöglich sogar NATO-Länder, jeder Logik entbehren. Genaugenommen hat Russland kein territoriales Problem, im Gegenteil. Das Land ist so groß, dass nur wenige Teile aktiv für die Besiedelung und die Wirtschaft genutzt werden können. In Relation zur Größe Russlands gibt es zudem viel zu wenig Menschen, um an diesem Zustand etwas zu ändern. Ländergewinne, die über das russische Gebiet hinausgehen, sind daher im höchsten Maß irrational.

Es kommt hinzu, dass Russland acht Jahre lang gewartet und gehofft hat, dass es in Bezug auf die Ukraine eine diplomatische Lösung gibt. Die Sonderoperation im Februar 2022 kam also nicht plötzlich, und Russland macht keine Anstalten, weitere Länder anzugreifen, auch weil eine militärische Eskalation nicht im Sinne Russlands sein kann. Ausgelöst durch den Ukraine-Krieg muss es Russland daher eher darum gehen, sich unabhängig vom Westen zu machen. Das erfordert wirtschaftliche, aber keine militärischen Überlegungen.

Zurück zur Verschwörungstheorie

Kommen wir also zurück zum verschwörungstheoretischen Teil, zu dem die Motivation Russlands ebenfalls gehört. Eine weitere Schwächung Russlands muss zwingend in die Theorie einbezogen werden. Diese wird schon seit Jahrzehnten verfolgt, und durch den Krieg in der Ukraine empfindet der Westen offenbar die Legitimation weiterer Eskalationen, die vor dem Februar 2022 nicht oder nur schwer umsetzbar gewesen wären. Insofern war der 24. Februar 2022 aus Sicht des eskalieren wollenden Westens ganz in seinem Sinne. Wir müssen dieses Ziel also als gegeben betrachten.

Nach diesen Überlegungen können wir sagen, dass die Schwächung Russlands ein recht deutlich zu benennendes Ziel des Westens ist (wobei man über "den Westen" einen eigenen Artikel schreiben müsste). Zur Motivation der deutschen Politik bezüglich der gravierenden Gefahren, denen sie das Land aussetzt, können wir nur spekulieren. Zu uneindeutig ist die politische Praxis, um eine eindeutige Antwort geben zu können.

Da Verschwörungstheorien aber immer spekulative Anteile haben, tun wir das also an dieser Stelle:

Die federführenden Politiker, die ohne Rücksicht auf die Folgen und Verluste eine zutiefst zerstörerische Politik betreiben, könnten das tun, weil sie den Vorgaben des sogenannten "Great Reset" folgen. Das würde bedeuten, dass das System, wie wir es kennen, an einem Punkt angekommen ist, an dem es nicht mehr weitergeht. An dem das, was Klaus Schwab vom Weltwirtschaftsforum (WEF) eine "kreative Zerstörung" nennt, pragmatisch betrachtet notwendig wird, um systematische Veränderungen auf den Weg zu bringen, die bessere Chancen haben, die Interessen einiger weniger Einflussträger zu realisieren.

Doch das erklärt kaum das Handeln unserer Politiker, es sei denn, sie sind Teil dieses Plans. So weit muss man jedoch nicht unbedingt gehen, die Lösung könnte auch eine einfachere sein.

Man kommt nicht um den Gedanken herum, dass unsere verantwortlichen Politiker die Aussicht auf ein gutes Leben bekommen haben, es ihnen also an nichts fehlen wird. Wie schlimm es also hierzulande auch werden mag, für die Habecks und seine Komplizen ist gesorgt. Sie werden im Fall des Falles woanders sein können, mit einem guten Auskommen und ohne Gefahr durch die deutsche Bevölkerung. Strickt man die Verschwörungstheorie zu Ende, muss es eigentlich so etwas in der Art sein, denn die Gefahr, womöglich doch im eigenen Land vom Hof gejagt zu werden, ist als Option keinesfalls auszuschließen. Und wer auch in Zukunft gern ein gutes Leben führen möchte, sollte Vorsorge ergreifen. Es ist unwahrscheinlich, dass die herrschende Politik die Möglichkeit von indirekten oder direkten Angriffen vollständig ausschließt. Da sie aber trotzdem weitermacht wie bisher, muss es einen doppelten Boden geben, der ihnen Sicherheit bietet.

Das wäre nach Meinung des Autors eine der wenigen Möglichkeiten, um das irrationale Verhalten unserer Politik zu erklären.

Oder ist alles ganz anders?

Ich wende mich an dieser Stelle ganz bewusst an die Leser. Denn ich befinde mich offen gestanden schon seit einiger Zeit an einem Punkt der Ratlosigkeit. Die zahlreichen Möglichkeiten, die ich seit mehr als zwei Jahren durchdenke, erscheinen mir – je nach Tagesform – mal schlüssiger, mal weniger naheliegend.

Vielleicht haben Sie bessere Ideen, bessere Erklärungen für das, was wir erleben. Ich möchte Sie ermuntern, Ihre Überlegungen mit mir zu teilen. Sie können mir auch gern schreiben, ich werde sicher jede E-Mail lesen, wenn ich auch vermutlich nicht auf jede werde reagieren können. Wenn Sie keine Antwort von mir erhalten, seien Sie mir bitte nicht böse.

Ich kann Ihnen aber versprechen, dass ich jede E-Mail aufmerksam lesen und darüber nachdenken werde.

Tom J. Wellbrock ist Autor und Texter. Er betreibt den Blog Neulandrebellen.

Quelle: https://rtde.live/meinung/144961-dummhei...wohnliche/

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  Grünen-Politiker will Sachsen "einfach kontrolliert abbrennen lassen" !?
Geschrieben von: Klartexter - 03.08.2022, 02:02 - Forum: Politik - Keine Antworten

Alles nur Satire? Grünen-Politiker will Sachsen "einfach kontrolliert abbrennen lassen"

Dass sich die Liebe der Grünen zur eigenen, bereits länger in Deutschland lebenden Bevölkerung in Grenzen hält, ist durch zahlreiche Aussagen hinlänglich bekannt. Am Wochenende trat nun ein Provinz-Grüner gegen die durch die Waldbrände ohnehin gebeutelten Sachsen nach.

[Bild: 62e93ee748fbef01682eff37.jpg]
Blick auf die Rauchsäulen im Nationalpark Sächsische Schweiz in Schmilka, 27.07.2022. Quelle: www.globallookpress.com © Imago/Steffen Unger

Von Kaspar Sachse

Ob die "eklig weiße Mehrheitsgesellschaft", die die aktuelle Vorsitzende der Grünen Jugend, Sarah-Lee Heinrich, 2019 anwiderte, oder die Aussage von Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck aus dem Jahr 2010, wonach er "Vaterlandsliebe [...] stets zum Kotzen" fand und mit "Deutschland noch nie etwas anzufangen" wusste – die Sympathien der aktuellen Regierungspartei für die eigene Bevölkerung sind überschaubar. Das zeigte sich nun einmal mehr am Wochenende: Am Samstag schrieb der ehemalige grüne Stadtrat von Dresden, Robert Schlick, auf Twitter:

"Vielleicht sollte man Sachsen einfach kontrolliert abbrennen lassen."

Bei der Bild findet sich noch ein Screenshot des Tweets, der zu Wochenbeginn nicht mehr zu lesen war und von Schlick später als "Satire" bezeichnet wurde. Der 32-Jährige, der seit 2021 in Hamburg lebt, spielt dabei auf die verheerenden Waldbrände in der Böhmischen und Sächsischen Schweiz an – die zu "99 Prozent" wegen einer brennenden Zigarette oder Brandstiftung entstanden sind, wie die tschechische Nationalparkverwaltung Ende Juli mitteilte.

Doch für Schlick war die Versuchung offenbar zu groß, zwei Narrative der grünen Ideologie miteinander zu verbinden: die Klimahysterie und das Ostdeutschen- bzw. hier Sachsen-Bashing. Trockenheit und Dürre im Hochsommer sowie Spinner, die sich an Waldbränden erfreuen, hat es allerdings schon immer gegeben, genauso wie Sachsen, die sich nicht aus Berlin oder anderen "hippen" Großstädten vorschreiben lassen wollen, wie sie zu leben haben.

[Bild: rt-gruener-sachsen-abbrennen-01.jpg]

Mehr zum Thema auf unserer Webseite unter folgendem Artikel: https://test.rtde.tech/meinung/145034-alles-nur-satir..

Foto: RT DE Montage / JakeHerp / creativecommons

[Bild: rt-gruener-sachsen-abbrennen-02.jpg]

Beides passt Herrn Schlick freilich nicht. Dass von ihm keine wirkliche Einsicht, dafür auch in Zukunft jede Menge "Haltung" zu erwarten ist, zeigt sein Tweet vom Dienstag. Dort heißt es:

"Ein Tweet erhitzt die Gemüter mehr als ein Großbrand im eigenen Vorgarten. Die Empörung sollte dem Klimawandel und seinen Folgen gelten, der Politik, die nicht handelt und jenen, die Wissenschaft leugnen und unachtsam mit unserem Planeten umgehen."

https://twitter.com/robert_schlick/status/1554331766843899904?ref_src=twsrc%5Etfw%7Ctwcamp%5Etweetembed%7Ctwterm%5E1554331766843899904%7Ctwgr%5Ece9328d2738690d84f4429c09373b12f16a54745%7Ctwcon%5Es1_c10&ref_url=https%3A%2F%2Fde.rt.com%2Fmeinung%2F145034-alles-nur-satire-grunen-politiker%2F

Vermutlich findet Herr Schlick im woken und grünen Hamburg als Dauerempörter über die sächsischen "Wissenschaftsleugner" mehr Unterstützung als in "Dunkeldeutschland" – das ist wohl auch für beide Seiten das Beste.



Quelle: https://rtde.live/meinung/145034-alles-n...politiker/

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  Lasst Euch nur nicht moralisch erpressen !
Geschrieben von: Klartexter - 31.07.2022, 14:19 - Forum: Politik - Keine Antworten

[Bild: hab2-696x387.jpg]

Ein geübter Schönschwätzer wie der akademisch ausgebildete grüne Minister Habeck weiß seine Moralkeule - wie zuletzt in Bayreuth - wohlformuliert und mit sorgenzerfurchtem Gesicht zu kommunizieren.

Von WOLFGANG HÜBNER | Wenn Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck oder andere Mitglieder der Berliner Ampel-Regierung in diesem Sommer durch die deutschen Lande ziehen, dann werden sie immer wieder auf die negativen Folgen der Sanktionen gegen Russland angesprochen – mal schüchtern, mal bohrend, mal aggressiv.

Doch dann holen Habeck und andere ihre Moralkeule hervor und schwadronieren von „Prinzipien, Werten, Freiheit, Frieden, Rechtsstaatlichkeit, Völkerrecht“ und behaupten, all das sei doch mehr wert und wichtiger als ökonomische Verluste und einige künftige Unbequemlichkeit fürs Volk.

Ein geübter Schönschwätzer wie der akademisch ausgebildete grüne Minister weiß das wohlformuliert und mit sorgenzerfurchtem Gesicht zu kommunizieren. Und massenhaft lassen sich die braven arbeitsamen Deutschen von solcher Demagogie in sensiblem Gewand beeindrucken.

Dabei handelt es sich beim Gebrauch der Moralkeule schlicht um eine ebenso unmoralische, unverschämte wie auch zutiefst verlogene moralische Erpressung. Da selbst unter manchen kritischen Zeitgenossen, sogar in konservativ-patriotischen Kreisen, diese Erpressung erfolgreich ist, muss mit einigen nicht zu bestreitenden Fakten dieses dreiste Betäubungsgewerbe der grünrotschwarzgelben Moralblockwarte in die Schranken gewiesen, noch besser aber zum Teufel gejagt werden.

Also werden wir mal konkret:

  • Wie war es um „Frieden, Freiheit, Völkerrecht“ bei den vielen amerikanischen Kriegen der letzten 50 Jahre bestellt?
  • Sind tote oder verstümmelte Vietnamesen, Iraker, Libyer, Afghanen, Syrer, Serben menschlich weniger wert gewesen als nun tote Ukrainer?
  • Wollte irgendeine deutsche Regierung irgendwann die USA mit Sanktionen belegen, weil die Deutschen nicht teilnahmslos zuschauen konnten, wie hunderttausende Zivilisten „Kollateral-Leichen“ der amerikanischen Bombenstrategie wurden?
  • Wo waren die westlichen „Werte, Prinzipien“ beim opferreichen Beschuss der abgespaltenen Ostgebiete der Ukraine durch die Kiewer Regierungen unter den Präsidenten Poroschenko und Selenskyj?
  • Wo gab es im Sozialstaat Deutschland Proteste gegen die für viele deutsche und internationale Unternehmen und Konzerne hohen Profit bringenden Hungerlöhne in den ukrainischen Fabriken?
  • Wer in der SPD oder bei den Grünen, wer in der EU hat sich bislang empört über den gesetzlichen Mindestlohn in der Ukraine, der seit 2021 gerade einmal 1,21 Euro beträgt, zuvor sogar nur 78 Cent?
  • Hat es irgendeine deutsche oder westliche Regierung im Namen von „Freiheit und Rechtsstaatlichkeit“ gestört, dass nach dem Maidan-Putsch in den letzten acht Jahren 170.000 Quadratkilometer wertvollstes Ackerland der fruchtbaren Ukraine von deren hochkorrupten Regierungen an US-Großkonzerne verkauft wurden, hinter denen Vermögensverwalter wie Blackrock stehen, früherer Arbeitgeber von CDU-Chef Friedrich Merz?
  • Interessiert es einen unserer „Moralisten“, dass die Bevölkerungzahl der Ukraine seit dem Maidan-Putsch von 51 auf nun 41 Millionen Menschen gesunken ist und an erster Stelle in Europa bei den Todesfällen infolge Unterernährung steht – in dem fruchtbarsten Staat des Kontinents?

Die Liste dieser Fragen ließe sich leider fast endlos fortsetzen. Aber schon eine der oben aufgeführten Fragen reicht aus, die moralischen Erpresser in Schwierigkeiten zu bringen. Es besteht deshalb nicht der allergeringste Grund, sich von diesen ins Bockshorn jagen zu lassen.

Ja, wir beklagen diesen Krieg, wir beklagen seine Opfer, wir fürchten uns auch vor einem noch viel schrecklicheren Krieg. Und ja, wir sind moralisch-ethisch nicht unempfindlich. Aber wir lassen uns nicht einschüchtern von den Propagandisten der Doppelmoral im Dienste imperialer westlicher Kreise und ökonomischer Interessen des Finanzkapitals. Dafür wurden unzählige Menschen in der Ukraine schon vor dem russischen Einmarsch geplündert und geopfert. Habeck und andere haben das schweigend und tatenlos hingenommen. Jetzt werden wir das verlogene Gesülze von Habeck und anderen aber keineswegs schweigend und tatenlos hinnehmen!

[Bild: huebner_buchmesse17-150x150.jpg]
Wolfgang Hübner.

PI-NEWS-Autor Wolfgang Hübner schreibt seit vielen Jahren für diesen Blog, vornehmlich zu den Themen Linksfaschismus, Islamisierung Deutschlands und Meinungsfreiheit. Der langjährige Stadtverordnete und Fraktionsvorsitzende der „Bürger für Frankfurt“ (BFF) legte zum Ende des Oktobers 2016 sein Mandat im Frankfurter Römer nieder. Der leidenschaftliche Radfahrer ist über seine Facebook-Seite und seinen Telegram-Kanal erreichbar.

Quelle: https://www.pi-news.net/2022/07/lasst-eu...erpressen/

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  Eine Wolke trägt Regen: Der Kapitalismus wird sich Russland schnappen oder untergehen
Geschrieben von: Klartexter - 27.07.2022, 21:33 - Forum: Politik - Keine Antworten

Führt der Ukraine-Konflikt uns in den Dritten Weltkrieg? Und: Wer ist bei all dem eigentlich der Aggressor? Nicht automatisch ist es die Partei, die den ersten Schlag führt.

[Bild: 62dee71148fbef662108dc9e.jpg]
Symbolbild Quelle: Gettyimages.ru © Bulgac

von Anton Gentzen

Die NATO habe sich bereits seit dem Jahr 2014 auf eine Konfrontation mit Russland vorbereitet, sagte NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg auf einer Pressekonferenz auf dem Gipfeltreffen des Militärblocks in Madrid:

"Die NATO hat sich seit langem darauf vorbereitet, nicht dass wir am 24. Februar erkannt hätten, dass Russland gefährlich ist. Die Realität ist, dass wir uns seit 2014 darauf vorbereitet haben, also haben wir unsere militärische Präsenz im Osten des Bündnisses verstärkt und die NATO hat begonnen, mehr Geld in die Verteidigung zu investieren."

Stoltenberg sagt hier die Wahrheit, aber nicht die ganze Wahrheit. Einmal abgesehen davon, dass die NATO sich seit ihrer Gründung auf die Konfrontation mit Russland (seinerzeit in Gestalt der Sowjetunion) vorbereitet und überhaupt nur zu diesem Zweck gegründet wurde, datieren die westlichen Aggressionspläne gegen das Riesenland spätestens auf das Ende der Neunzigerjahre.

Um zu gedeihen, muss das Kapital expandieren. Das permanente und nicht zu zügelnde Expansionsstreben ist in seinem Genom angelegt. Das Kapital muss Rendite bringen und wachsen, sonst wird es von anderen geschluckt, sobald es schwächelt. Die Profitgier ist die Triebfeder des Kapitalismus.

Doch auf einem räumlich beschränkten Planeten gibt es keine grenzenlose Expansionsmöglichkeit. In seinen ersten Jahrhunderten schien es noch anders zu sein: Außer den heimischen Gefilden lockten die Weiten der "nicht zivilisierten" Kontinente, die erobert, kolonialisiert und entwickelt werden mussten – scheinbar unerschöpfliche Räume für die Expansion. Aber nur scheinbar. Schon am Ende des 19. Jahrhunderts war die Welt weitgehend aufgeteilt. Und es pochten inzwischen Länder, die mit der kapitalistischen Entwicklung etwas in den Rückstand geraten waren (Deutschland und Japan) auf ihren Anteil am nicht mehr ganz so großen "Weltkuchen". Der daraus erwachsende Konflikt führte zum Ersten Weltkrieg, dem wenige Jahre später aus ähnlichen Motiven der Zweite Weltkrieg folgte.

Warum der Kapitalismus 1917 noch lange nicht am Ende war (und es heute ist)

Wer im Rausch der Russischen Oktoberrevolution meinte, die natürlichen Grenzen der kapitalistischen Expansion seien bereits erreicht und das kapitalistische System in seiner Endkrise, erlag einer Illusion. Aufgeteilt worden war im 19. Jahrhundert nämlich nur der Raum durch die Kolonialmächte, die damit "ihrem" Kapital die künftigen Expansionsmöglichkeiten sicherten. Die kapitalistische Expansion selbst war weder abgeschlossen noch hatte sie so richtig begonnen. Mit wenigen Ausnahmen waren alle Kolonien der damaligen Zeit unterentwickelte Agrarländer, bitterarm und gewiss keine gesättigten Märkte.

Nach dem Zweiten Weltkrieg brachen die USA – mit Unterstützung der Sowjetunion – das an den Nationalstaat gebundene überkommene Kolonialsystem auf. Das ermöglichte es dem amerikanischen Kapital, mehr oder weniger gleichberechtigt mit dem Kapital aller Länder der "goldenen Milliarde", sich auf der gesamten Weltkugel "auszutoben".

Das war die "Pax Americana": Das Kapital der "Ersten Welt" beutet – unter sich befriedet – die "Dritte Welt" aus. Die Regeln setzen die USA, die mit ihrer Militärmacht für das Funktionieren des Systems sorgen und Privilegien in Anspruch nehmen, etwa durch die Sonderstellung des Dollars als Weltreservewährung von ihren Verbündeten Kontributionen kassieren.

Daneben steht die "Zweite Welt", angeführt von der Sowjetunion, die die Ambitionen einer Weltrevolution aufgegeben hat, sich in "friedlicher Koexistenz" übt und sogar für die Stabilität des Systems sorgt: Militärisch und politisch, indem sie grundlegende Ordnungsregeln mitträgt. Ökonomisch, indem das sozialistische System die Funktion eines "externen Konsumenten" für die kapitalistische Welt übernimmt.

Ende der Siebzigerjahre war das Stabilitätspotenzial dieses Systems ausgeschöpft. Die Profitraten sanken rapide und die Lösung der "Reagonomics" – Wachstum auf Pump – konnte die Krise nur aufschieben, nicht aufheben. Effekte der digitalen Revolution waren von kurzer Dauer. Wirtschaftlich näherte sich der Kapitalismus westlicher Prägung in den 1980er Jahren seinem Scheitern und jähen Ende.

Der Zerfall der Sowjetunion war daher nicht nur im militärischen und politischen Sinn ein unverhoffter Glücksfall für "die goldene Milliarde". Es ist nahezu unmöglich, den wirtschaftlichen Preis, den die ehemalige "Zweite Welt" der Ersten zahlte, exakt zu berechnen. Allein die legalen Kapitalausfuhren aus Russland in Form von Dividenden, direkten Profiten und Handelserlösen schwankten in den letzten dreißig Jahren zwischen 20 und 80 Milliarden Dollar jährlich. Hinzu kommt illegal ausgeführtes Vermögen, dessen Bestand allein in Großbritannien auf über 200 Milliarden Dollar geschätzt wird. Und schließlich sind da noch die "klassischen" Instrumente postkolonialer Ausbeutung, die nach 1991 auch auf dem Gebiet der ehemaligen Sowjetunion zum Einsatz kamen: der Handel in Dollar, die Inflation des Dollars, die zu niedrigen Preise auf die gehandelten Ressourcen, sonstige künstliche Disbalancen.

Um die genaue Umrechnung der den ehemals sowjetischen Völkern geraubten Werte in Euro oder Dollar werden sich Habilitationsschriften zu kümmern haben. Dass sie den entscheidenden Beitrag zum relativen Wohlstand der letzten zwei Jahrzehnte in Europa und Nordamerika leisteten, ist offensichtlich.

Nachdem die Profite aus dem Zerfall der Sowjetunion verdaut waren, sollte der Zerfall Russlands dem westlichen Kapital den unmittelbaren Zugriff auf die russischen Ressourcen ermöglichen. Die Rohstoffkosten sollten auf die reinen Arbeitskosten der Förderung und des Transports gedrückt werden, um dem westlichen Kapitalismus einige weitere Jahrzehnte gedeihlicher Existenz zu sichern. Russland lag bereits auf dem Präsentierteller und die Messer für seine Zerteilung waren gewetzt.

Der letzte Expansionsraum

Exakt in diesem Moment kam Putin. Er war und ist der Ausdruck des Überlebenswillens der russischen Bourgeoisie, die sich und das, was sie selbst auszubeuten gedenkt, nicht verspeisen lassen will. Diese Fraktion des russischen Kapitals – nennen wir sie die nationale – gewann in den internen Kämpfen und Russland rettete sich praktisch in letzter Minute.

Die Pläne des Westens waren damit natürlich nicht ad acta gelegt. Schon die so gut wie auf null gesunkenen Profitraten verbaten jede Kompromisslösung. Aus westlicher Sicht musste Russland besiegt, zerteilt und verspeist werden. Und so kam die Ukraine, etwa im Jahr 2004, als antirussisches Instrument ins Spiel.

Paradox dabei ist, dass der Westen das eigene Instrument beinahe selbst verspeist hätte: So drängend wurden die ökonomischen Probleme in der EU inzwischen, dass das gewohnte Lebensniveau der Masse der Europäer ohne kurzfristig aufzutreibendes zusätzliches Raubgut nicht mehr zu halten war. Das erklärt, warum die EU sich mit ihrem einseitig vorteilhaften Assoziierungsabkommen im Jahr 2013 gleich einem hungrigen Vampir auf die Ukraine stürzte. Warum sie unter Zurückstellung allen Anstandes und aller diplomatischen Formalitäten das Abkommen mittels eines faschistischen Staatsstreiches durchsetzte. Auch die Illusion, über die ukrainischen Zugänge zum russischen Markt sich diesen zu unterwerfen, hat eine Rolle gespielt. Dem hat Russland jedoch im Jahr 2013 – kurz vor dem Maidan – einen Riegel vorgeschoben, indem es demonstrierte, dass die Ukraine aus den postsowjetischen Märkten schneller fliegen kann, als die Tinte der Unterschriften auf dem Euroassoziierungsabkommen trocknet.

Damit erst geriet die EU in einen unauflösbaren Widerspruch zu den Plänen der Falken. Darum das berühmte "F**k the EU". Die Zeit der Handelskriege und der diplomatischen Spitzfindigkeiten war endgültig vorbei, die Weltkriegspläne lagen von nun an auf dem Tisch. Es benötigte nur noch etwas Zeit, die Widerspenstigeren der Europäer durch treuere Marionetten zu ersetzen.

[Bild: 62dee763b480cc0d5631cd06.jpg]
Jean Jaurés (undatiertes Archivfoto)
AFP

Hatte der Kreml dies alles sofort durchschaut? Es sieht nicht danach aus. Russland setzte aus einer gestärkten Position heraus auf Kooperation und Kompromiss, bot sich als Helfer an, übertrieb es nicht mit dem Preis. Sogar dann, wenn scheinbar starke Worte markiert wurden (man erinnere sich an Putins Münchner Rede), blieb die Hand ausgestreckt. Der Westen wiederum täuschte, beschwatzte die russische Elite und trickste sie aus.

Es ist eine unabwendbare Gesetzmäßigkeit der historischen Entwicklung, dass der westliche Kapitalismus in seinem Überlebenskampf versuchen muss, Russland zu überfallen. Dem Versuch, die Ukraine die Drecksarbeit erledigen zu lassen, kam Russland im Februar mit seiner "Sonderoperation" zuvor, buchstäblich in letzter Minute, mit dem Rücken an die Wand gedrückt. Putin hatte sich sieben Jahre lang um diese Entscheidung gedrückt, dass er sie dennoch traf, zeigt, wie unausweichlich sie inzwischen geworden war.

Die Westmächte müssen jetzt doch selbst zur Tat schreiten.

Was schreckt den durstigen Vampir?

Doch was ist mit den Abschreckungsmechanismen, die im Atomzeitalter einen Krieg zwischen Nuklearmächten praktisch ausgeschlossen haben? Im Zeitalter der Vernunft vielleicht, dieses ist vorbei.

Leider hat der bisherige Verlauf der "Sonderoperation" keine überzeugend abschreckende Wirkung auf die Aggressoren aus dem Westen. Die russischen Streitkräfte sind zwar kein Papiertiger, haben sich aber auch nicht als eine Macht präsentiert, die es mit der gesamten NATO aufnehmen kann. Das langsame Vorrücken, die zwischenzeitlichen Rückzüge, die unabhängig von allen Erklärungen als Zeichen der Schwäche wahrgenommen werden, die Unfähigkeit auch im fünften Monat der "Sonderoperation" den täglichen Artilleriebeschuss von Donezk und anderen Städten des Donbass zu unterbinden. Wer kann es vor diesem Hintergrund den westlichen Militäranalytikern verübeln, dass sie die russische Armee immer weniger für unbesiegbar halten?

Darum richtet sich das derzeitige Handeln der USA und ihrer Allianz darauf, die Ukraine so weit zu stärken, dass sie die russischen Streitkräfte maximal erschöpft, während das westliche Bündnis gleichzeitig Kräfte an den russischen Grenzen anhäuft, die Produktion der neuesten Waffen erhöht und das Personal seiner Streitkräfte aufstockt. Das alles sind unübersehbare Kriegsvorbereitungen.

Gleichzeitig schließen die westlichen Strategen nicht einmal die Möglichkeit aus, dass Russland im Ernstfall Atomwaffen einsetzen wird, aber sie fürchten sich nicht davor. Aus unbekannten Gründen rechnet man nur mit dem Einsatz taktischer Waffen, an einen Einsatz des gesamten strategischen Waffenarsenals durch Russland glauben die Entscheidungsträger im Westen nicht. Ein beschränkter russischer Atomwaffeneinsatz könnte sogar Teil des Kriegsszenarios sein: Nach einem solchen, medial in bekannter Art begleitet, wird sich kaum ein Europäer noch gegen den militärischen Angriff auf Russland aussprechen. Und konventionell, da sind sich fast alle einig, kann die NATO nicht verlieren.

Kurzum, der Westen ist überzeugt, dass er dieses Mal gewinnen wird. Die USA und ihre europäischen Satelliten bringen große Opfer und gehen sogar so weit, ihre eigene Bevölkerung vorübergehend gegen sich aufzubringen – allerdings in der Erwartung, dass sich der Erfolg auszahlen wird.

Irrationalität oder Berechnung eines Verzweifelten?

Dafür, dass die Würfel gefallen und die Weichen auf Krieg gestellt sind, sprechen Indizien. Um einige zu nennen, wäre da unter anderem der vorauseilende Gehorsam, mit dem das westliche Kapital die Flucht aus Russland angetreten hat, ohne Rücksicht auf Verluste, offenbar ohne Bedauern um die zurückgelassenen Werte. Das ist für das profitorientierte Kapital doch ein außergewöhnliches Verhalten. Warum geben internationale Konzerne einen lukrativen Markt, in dessen Eroberung sie drei Jahrzehnte lang investierten, ohne echten Druck auf? Rechnen die Vorstände dieser Konzerne damit, ohnehin alle Aktiva in Russland zu verlieren, oder wurde ihnen eine lukrativere Kompensation zugesagt?

Ähnlich der völlig irrationale und präzedenzlose Sanktionskrieg, den die Regierungen des Westens – weniger gegen Russland, als gegen die eigene Bevölkerung – führen. Sicherlich, das Covid-Experiment hat die Macht der Propaganda eindrucksvoll bewiesen: Von einem zustimmenden Medienchor begleitet, ist eine erschreckend große Mehrheit des Volkes nicht nur bereit, Einschränkungen der gewohnten Lebensart hinzunehmen, die in keinem Bezug zum eigenen Erleben und der eigenen Lebenserfahrung stehen, sondern sie setzt sich auch noch emotional und engagiert für die eigene Unfreiheit ein.

Doch so mächtig Polittechnologien und Gehirnwäschemethoden auch sein mögen, ihre Wirkung ist niemals langfristig. Früher oder später siegt der sprichwörtliche Kühlschrank über den sprichwörtlichen Fernseher. Das wissen auch die Eliten. Sie haben also offensichtlich die Hoffnung, in der überschaubaren Zeit, in der der Unmut der eigenen Bevölkerung noch kontrollierbar bleibt, zum Erfolg zu kommen. Zum Erfolg und zu dessen Früchten, von denen ein paar Krümel auch wieder für den darbenden Normalverbraucher abfallen werden. Schließlich ist Nord Stream 2 gebaut und kann auch dem Transport des geraubten russischen Gases dienen.

Zugegeben, mit dieser Prognose gehöre ich einer Minderheit an. Doch die gesamte Logik der kapitalistischen Entwicklung läuft auf Krieg hinaus. Die wenigen, die kurz vor dem Ersten Weltkrieg gegen denselben protestierten, wurden bekanntlich noch wegen "groben Unfugs" verhaftet.

Damals gab es diesen Protest wenigstens noch und einer der Führer der französischen Sozialisten, Jean Jaurès, musste zunächst ermordet werden, bevor das Massenschlachten beginnen konnte. Heute gibt es nicht einmal mehr jemanden wie Jaurès, der sich vor den rollenden Zug der Kriegsvorbereitungen stellt und aufbegehrt: "Nur über meine Leiche."

Jean Jaurès war es auch, der damals den Satz sagte: "Der Kapitalismus trägt den Krieg in sich wie die Wolke den Regen." Er behielt damit Recht und ich sehe nicht, warum es heute anders sein sollte. Der Kapitalismus wird Russland angreifen müssen. Meine Hoffnung ist eine andere und so erlaube ich mir den Titel dieses Artikels etwas abzuwandeln: Der Kapitalismus wird Russland angreifen und er wird dabei untergehen.

Mehr zum Thema – Das Recht und der Krieg



Quelle: https://rtde.live/meinung/142724-wolke-t...smus-wird/

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  Über die öffentliche Lüge, Kanonisierung und Festreden
Geschrieben von: Klartexter - 25.07.2022, 04:44 - Forum: Sonstiges - Keine Antworten

[Bild: strindberg-meinung.jpg]

»Da die Gesellschaft auf gebrochene Übereinkünfte, das heißt auf Lügen gegründet ist, wurde die öffentliche Lüge zu einer bestehenden Notwendigkeit …«

»Was ist die Oberklasse ? Die Zehrenden, die Herrschenden.
Was ist die Unterklasse ? Die Nährenden, die Beherrschten.
Welcher Mittel bedient sich die Oberklasse, um die Unterklasse niederzuhalten ?
Der Religion, der Politik, der Gesetze, der Wissenschaften, der Künste und der Moral.«

»Die Religion. Was ist Religion ? Ein in niederen Entwicklungsstadien entstandenes Bedürfnis, deren sich die Oberklasse bedient hat, um die
Unterklasse niederzuhalten. Welcher Mittel bedient sich die Religion hierbei ? Des Schreckens und des Trostes. Womit schreckt die Religion ?
Mit Verdammnis oder ewiger Pein für jene, die der Oberklasse nicht gehorchen.«

»Was sind denn Gesetze ? Eine Erfindung der Oberklasse, um auf dem sogenannten gesetzlichen Weg die Unterklasse niederzuhalten.«

»Hat die Oberklasse die Gesetze geschrieben?
Ja!
In ihrem eigenen Interesse gegenüber der Unterklasse?
Ja, natürlich!«

»Die Philosophie. Was ist Philosophie ? Eine Suche nach der Wahrheit. Wie kann dann der Philosoph ein Freund der Oberklasse sein ?
Nun, die Oberklasse bezahlt die Philosophen, damit sie ausschließlich angenehme Wahrheiten entdecken. Wenn aber unangenehme Wahrheiten entdeckt werden ? Dann heißt man sie Lügen, und der Philosoph wird
nicht bezahlt.«

»Die Ökonomie. Was ist Ökonomie ? Eine von der Oberklasse erfundene Wissenschaft, um sich die Früchte der Arbeit der Unterklasse anzueignen.
Wie nennt man die Früchte der Arbeit der Unterklasse ? Kapital. Kann das Kapital ohne Arbeit existieren?«

»Was ist Außenpolitik ? Die Zusammenarbeit zwischen den Oberklassen der einzelnen Nationen. Was ist Innenpolitik? Die Gesamtheit der Methoden, mittels derer die Oberklasse ihre Interessen gegenüber der Unterklasse wahrt. Was ist ein König? Der Bevollmächtigte der Oberklasse, welcher ihre Interessen wahrnimmt. Auf welche Macht stützt sich der König ?
Auf das Kapital, den Aberglauben und die nackte Gewalt.
Welche Mittel besitzt die Unterklasse, um ihre Interessen gegenüber der Oberklasse zu wahren ?
Das Wahlrecht, sofern es existiert. Besitzt sie keine anderen Mitte l?
Die Revolution.
Wann ist die Revolution rechtmäßig ?
Wenn sie gelingt

Aus dem Buch "Strindberg: Ein Leben" über August Strindberg von Per Olov Enquist

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