Fremdenfeindlichkeit in Polen





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Fremdenfeindlichkeit in Polen
16.08.2017, 23:59 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 17.08.2017 01:50 von klartexter.)
Beitrag #1
Fremdenfeindlichkeit in Polen
Feindbild Islam

Terroristen, Gewalttäter, Sexualverbrecher - immer öfter werden Muslime in Polen öffentlich verunglimpft und grundlos mit Straftaten in Verbindung gebracht. Die pauschale Herabwürdigung von Muslimen ist mittlerweile Alltag in Polen. Anm.Klartexter:"Die Herabwürdigung wird pauschalisiert,weil oben erwähnte Straftaten nun mal eben zum größten Teil von Moslems verübt werden. Das ist Fakt ! Und die "gemäßigten" Moslems distanzieren sich auch nicht von ihren verbrecherischen "Brüdern" ! Da braucht man sich nicht zu wundern,wenn alle über einen Kamm geschoren werden,oder ?" Dazu trägt auch die Regierungspartei PiS bei.

Von Jan Pallokat

[Bild: polen-gegen-islam.jpg]
Während auch in Polen offener Antisemitismus tabubelastet ist, gilt das für Islamophobie nicht. (picture alliance / dpa / Patrick Pleul)

Anm.Klartexter:"Islamophobie"...Wer sehenden Auges durch deutsche Innenstädte geht,die arabischen Basaren gleichen,der kann unmöglich noch von einer "Phobie" reden ! Die Islamisierung ist Fakt ! Und für jeden,der noch nicht ganz blind und taub ist,mehr als offensichtlich !"

Sprechchöre gegen Araber im Warschauer Stadtzentrum bei einem Aufmarsch der Allpolnischen Jugend, dem wohl ältesten Rechtsaußen-Verband des Landes mit etwa 5000 Mitgliedern. Dass Polens Rechtsradikale jenseits des traditionellen Antisemitismus einen neuen Hauptfeind gefunden haben, zeigen auch Untersuchungen des Warschauer Zentrums zur Erforschung von Vorurteilen. Psychologin Karolina Hansen erklärt: "Was sich in den letzten Jahren verschlimmert hat, ist der Gebrauch von Hasssprache mit Blick auf Muslime und Flüchtlinge. Obwohl insbesondere letztere in Polen gar nicht vorhanden sind, sind die Leute sehr voreingenommen. Sie wollen keine Flüchtlinge aufnehmen und auch keinen Kontakt mit ihnen."
Anm.Klartexter:" Das ist doch mehr als verständlich. Die Polen sehen doch,was in Deutschland,Frankreich usw. los ist. Sie wollen eben nicht die gleichen katastrophalen Zustände ! "

Übergriffe nehmen zu

Ähnliches berichtet auch der Verein "Nie wieder", der Übergriffe gegen Minderheiten dokumentiert. Er spricht von einem "explosionsartigen" Anstieg von Aggressionen gegen die, die der Norm dessen nicht entsprechen, was angeblich einen "richtigen" Polen ausmacht.

"Nie-Wieder"-Mitbegründer Rafal Pankowski: "Noch vor fünf Jahren haben wir durchschnittlich ein paar Fälle pro Woche registriert. Aber seit Sommer 2015 ist es eskaliert und wir bekommen täglich Informationen über Angriffe gegen unterschiedliche Minderheiten. Auslöser war 2015 die sogenannte Migrationskrise, die Polen eigentlich nicht betrifft - die aber eine Welle von Hasssprache auslöste, wie sie in der jüngeren Geschichte Polens noch nicht vorgekommen ist."
Anm.Klartexter:" Und gerade weil es die Polen nicht betrifft,wollen sie,daß es auch so bleibt. Wehret den Anfängen. Deutschland hat dies leider verpasst !"

Meist bleibt es bei Verbalgewalt oder Symbolhandlungen. Physische Angriffe auf Studenten dunkler Hautfarbe oder auf Homosexuelle gibt es zwar auch, aber im Vergleich mit Deutschland und seinen zahllosen rechten Hassverbrechen sind die Zahlen noch moderat. Elf Aufnahmelager gibt es in Polen, in denen hauptsächlich Tschetschenen auf ihren Asylbescheid warten - bislang wurde kein einziges davon attackiert, sagt Jakub Dziubak vom Ausländeramt.
Anm.Klartexter:" Wobei man erwähnen muss,dass es in Deutschland auch zahllose "linke" Hassverbrechen gibt,die oft und gerne verschwiegen,verdreht und verschönt werden ! Und viele angebliche "rechte" Attacken auf Asylunterkünfte stellten sich im Nachhinein als von den Bewohnern selbst verschuldete "Unfälle" heraus. Was später natürlich nicht,oder kaum,klargestellt wurde !"

Politik und Rechtsextremismus verschwimmen

Gegen das größte Lager südöstlich von Warschau wehrte sich die Gemeinde und eine rechte Initiative mit einem offenen Brief, doch nachdem der Staat versprach, die Zahl der Lagerbewohner zu reduzieren und die der Polizeistreifen zu erhöhen, beruhigte sich die Lage wieder. Dennoch bleibt die Stimmung im ganzen Land gespannt. Emilio, ein Brasilianer mit brauner Haut, der seit drei Jahren in Warschau lebt, berichtet, was sich in der letzten Zeit verändert habe: "Wenn ich vor zwei Jahren die Tram nahm, gab es keine Probleme. Aber wenn ich mich heute setze, und der Platz neben mir ist frei, dann setzt sich niemand dahin. Und es passiert nicht nur einmal, sondern viele Male. Es liegt wohl an meiner Hautfarbe. Ich sehe aus wie ein Araber. Und Araber ist für die Polen - ein Terrorist."

Während auch in Polen offener Antisemitismus tabubelastet ist, gilt das für Islamophobie nicht. Die Sprache der Regierungspartei unterscheidet sich hier nicht von der der extremen Rechten; auch im linientreuen Sender TVP tauchen Muslime praktisch ausschließlich auf im Zusammenhang mit Terror, Gewalt und Sexualverbrechen. Wie sehr die Grenzen zwischen Nationalkonservativ und Rechtsextrem verschwimmen, zeigte sich unlängst in der Stadt Radom. Als ein rechter Mob dort Oppositionspolitiker attackierte, äußerte Regierungssprecherin Mazurek Verständnis - für den Ausbruch der Gewalt: "Jede Reaktion ruft eine Gegenreaktion hervor. Wer lebt, hat Emotionen, und das kam in Radom zum Ausdruck. So was sollte nicht vorkommen, aber irgendwie verstehe ich es."

Anm.Klartexter:" Da zeigt sich doch,dass die Polen noch einigermaßen Denkfähig sind ! In Deutschland werden Oppositionspolitiker,hauptsächlich AfD - Leute ständig attackiert. Da wird ja auch nur Verständnis für die verbrecherischen Angreifer von der Antifa gezeigt ! Wo ist da der Unterschied ?!? Ach ja..."Links" und "Rechts" ! Demokratie ist nur noch eine hohle Phrase !

Pauschale Verurteilungen sind alltäglich

Immer wieder schreiten Anhänger der PiS-Partei mit schwarzgekleideten Schlägern des neofaschistischen "Nationalradikalen Lagers" Seit' an Seit', wie etwa beim jährlichen Massenaufmarsch polnischer Nationalisten am Nationalfeiertag im November.

Anm.Klartexter:" Die Polen haben sich wenigstens noch etwas Nationalstolz erhalten !"

Justyna Semolinska von der kleinen linken Partei Razem beklagt: "Es wird immer schlimmer, weil die Regierung diese und andere faschistische Organisationen unterstützt. Wir erleben, wie sie an staatlichen Feierlichkeiten mit Rechten teilnehmen. Sie halten Vorträge an den Hochschulen, und die rechten Bands treten in öffentlichen Gebäuden auf. Seit der Machtübernahme der PIS hat sich die radikale Rechte ausgebreitet, und ihre Anhänger denken, dass sie straffrei ausgehen."

Anm.Klartexter:" Wieso sollen "rechte" nicht feiern dürfen ? Wieso sollen "rechte" keine Vorträge halten dürfen ? Wieso sollen "rechte" Bands nicht auftreten dürfen ? All dies dürfen "linke" ja auch ! Ach,ich vergaß...Demokratie und Gleichberechtigung gelten ja bei den "linken" nur für "Gleichgesinnte" !"

Was bislang nicht der Fall ist. Die Polizei schreitet ein, Urteile werden verhängt. Der harte Kern der polnischen Rechtsextremen umfasst einige 1000 Personen. Aber ihre Sprache und ihre Themen haben Fuß gefasst. Die pauschale Herabwürdigung von Muslimen etwa als Terroristen und Gewalttäter ist alltäglich geworden.

Quelle: http://www.deutschlandfunk.de/fremdenfei..._id=393588

Alles,was mit "Anm.Klartexter:" gekennzeichnet wurde,ist meine persönliche Meinung zu den jeweiligen Passagen !
Der Klartexter

"Wenn Unrecht Gesetz wird,wird Rebellion Pflicht."
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