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Diese Hartz-IV-Broschüre ist menschenverachtend
08.05.2017, 21:51 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 08.05.2017 22:04 von klartexter.)
Beitrag #1
Diese Hartz-IV-Broschüre ist menschenverachtend
[Bild: Hartz-IV.jpg]

Während der Vizechef der Bundesagentur für Arbeit begeistert über das Blättchen twittert, zeigen sich Vertreter von Sozialverbänden empört: Die Broschüre für Hartz-IV-Empfänger aus dem Jobcenter Pinneberg teilt auch die FOCUS-Online-User in zwei Lager.

In einer Broschüre gibt das Jobcenter Pinneberg Tipps, in allen möglichen Bereichen des Lebens zu sparen. Die einen halten die Spartipps für zynisch und unzumutbar, die anderen sehen in ihnen einen sinnvollen Weg Harzt-IV-Empfängern über ihre Möglichkeiten zu informieren. Auch die User auf FOCUS Online sind uneins über den Nutzen der Broschüre.

Hilfe oder Häme?

Für den preiswerten Einkauf empfehlen die Verfasser etwa: „Schreiben Sie sich einen Einkaufszettel“, „nutzen Sie Sonderangebote“ und „gehen Sie nie hungrig einkaufen“. Denn dann bestehe die Gefahr, dass mehr Produkte im Einkaufswagen landen, die später verderben könnten. Helfen solche Ratschläge wirklich? Oder fühlen sie sich eher wie Häme an?

Das Jobcenter habe „einen tollen #ALG2 Ratgeber herausgegeben“, lobt der Vizechef der Bundesagentur für Arbeit, Heinrich Alt, über den Nachrichtendienst Twitter. „#Hartz4 einfach erklärt“, lautet sein Fazit. Der Paritätische Wohlfahrtsverband sieht das anders. „Es ist absolut albern, wenn Hartz-IV-Beziehern nahe gelegt wird, ihre Möbel zu verhökern, nur noch Leitungswasser zu trinken, Vegetarier zu werden und das Gemüse am besten gleich selbst anzubauen“, sagte Hauptgeschäftsführer Ulrich Schneider der „Bild“.

Verfasser sollen ihre Tipps selbst anwenden müssen

Auf Focus Online schreibt User Christian Hartmann: „Den Personen, die für die Inhalte der menschenverachtenden Broschüre verantwortlich sind, sollten die Bezüge für mindestens 12 Monate auf ALG II-Niveau gekürzt werden.“ Weiter fordert er, die Konten einzufrieren und empört sich weiter: „Die „Spartipps“ des Jobcenters Pinneberg sind menschenfeindlich und widersprechen vielfach den Aussagen in staatlichen Broschüren, z.B. bei der ausgewogenen Ernährung, besonders bei Kindern. Diese blödsinnigen Ratschläge strotzen nur vor Sarkasmus.“

Auch die Userin Ira Lester findet: „Den Verfassern solcher Ratgeber wäre zu wünschen, dass sie ihre Tipps mal selbst langfristig anwenden müssen. Und Bernd Betezet meint: „Diese Broschüre ist rausgeschmissenes Geld, das man anderweitig sinnvoller hätte einsetzen können.“

„Das ganze Hartz-4-System soll umgestellt werden“

Doch es gibt auch positive Reaktionen auf die Spartipps aus dem Jobcenter. So findet Christian Müller: „Da gibt ein Jobcenter eine (wie ich finde ordentliche und verständliche) Broschüre heraus von mehr als 100 Seiten. Auf 6 Seiten davon werden Sparvorschläge gemacht. Und der Boulevard stellt es so dar, als ob ALGII-Empfänger ab sofort nur noch Leitungswasser trinken und alle ihre Möbel verkaufen sollen.“ Es handle sich doch nur um Vorschläge und Informationen.

Auch Userin Marie Altermatt sieht in der Broschüre nur Gutes. Sie geht aber noch einen Schritt weiter und kritisiert das gesamte System, denn sie habe mehrmals gesehen, dass Hartz-IV-Empfänger Teile ihrer Wohnungen an Geringverdiener untervermieten, und am Ende mehr Einkommen gehabt hätten als Schichtarbeiter in einer Fabrik. „Das ganze Hartz 4 System soll umgestellt werden und jeder ALG II Empfänger sollte für sein Geld eine gemeinnützige Arbeit leisten.“

Und auch FOCUS-Online-User Peter Stordör findet die Broschüre „nicht ganz verkehrt…auch wenn es makaber ist.“ Viele dieser Tipps, wie etwa Heizung sparen oder Leitungswasser trinken, beherzigten Menschen, die ihr eigenes Geld verdienen und dieses sparen wollten auch.

Quelle: http://www.focus.de/politik/deutschland/...47539.html

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