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Das droht Schwulen, die Blut spenden
25.07.2017, 16:26
Beitrag #1
Das droht Schwulen, die Blut spenden
Benjamin geht regelmäßig zur Blutspende, auch wenn er das nicht darf

[Bild: blutspende.jpg]
Titelfoto: DRK-Blutspendedienste/Symbolfoto

Im Oktober stand es wieder im Kalender, das nächste Mal wahrscheinlich Mitte Februar: Benjamin spendet regelmäßig Blut. Das macht der 29-Jährige bereits seit zehn Jahren alle vier bis sechs Monate. „Weil das Blut gebraucht wird, um Leuten zu helfen, ganz einfach“, sagt er.

Dabei darf der Künstler aus der Nähe von Berlin das nicht, denn Benjamin ist schwul. Als er zum ersten Mal Blut gespendet hat, war er gerade 19. Da wusste er noch nicht einmal, dass er deshalb von der Blutspende ausgeschlossen ist.

Überarbeitung der Richtlinien bis zum Frühjahr

Erst als 2012 die Diskussion über das Transfusionsgesetz wieder in den Medien war, hat er davon erfahren. Damals wurde – wie auch heute – eine Beendigung des diskriminierenden Ausschlusses von Männern, die Sex mit Männern haben, gefordert.

Aktuell überarbeitet der „Arbeitskreis Blut“ des Gesundheitsministeriums und der Bundesärztekammer diese Richtlinie. Das Ministerium geht davon aus, dass dies bis zum Frühjahr abgeschlossen ist, teilt es auf MÄNNER-Anfrage mit.

Ein-Jahres-Frist seit Neuestem in der Schweiz

„Es muss überprüft werden, ob neuere Testverfahren für Blutproben und eine bessere Einschätzung des Ansteckungsgeschehens eine befristete Spenderrückstellung von einem Jahr als Schutzmaßnahme ausreichend erscheinen lassen“, sagte Gesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU).

Genau diese Ein-Jahres-Frist hat Ende Januar die Schweiz eingeführt. Das heißt: Schwule und bisexuelle Männer müssen ein Jahr auf Sex verzichten, ehe sie Blut spenden dürfen. Dieselbe Regelung gilt seit diesem Jahr auch in Irland (MÄNNER-Archiv), in Frankreich und in den Niederlanden (MÄNNER-Archiv). Argentinien gehört zu den wenigen Ländern, in denen nach individuellem Risikoverhalten und nicht nach sexueller Orientierung entschieden wird, wer Blut spenden darf (MÄNNER-Archiv.)

„Die, die das Blut brauchen, können nichts für die Gesetzeslage“

„Diese Regel finde ich schwachsinnig“, sagt der langjährige Blutspender Benjamin. Es sei nicht realistisch, dass jemand ein Jahr keinen Sex hat. „Dann könnte man Blutspenden nur noch aus Klöstern holen.“

Selbst als Benjamin erfahren hat, dass er gar kein Blut spenden darf, hat er weitergemacht. Die Meinung anderer Schwuler, die ihr Blut gerade deshalb nicht hergeben, weil sie nicht dürfen, kann er nicht teilen: „Die Menschen, die das Blut brauchen, können ja nichts für die Gesetzeslage. Die sind froh über meine Spende.“ Außerdem, so betont er, geht er nur nach einem HIV-Test zur Blutspende.

Schwules Blutspenden: Bis zu 10.000 Euro Strafe

Doch obwohl Benjamin weiß, dass er HIV-negativ ist, wenn er Blut spendet, begeht er damit eine Ordnungswidrigkeit. Denn der Fragebogen verlangt, alle Angaben „nach bestem Wissen und Gewissen“ zu machen.

Nach Paragraf 30 Absatz 3 Transfusionsgesetz kann diese Ordnungswidrigkeiten mit einer Geldbuße bis zu 10.000 Euro geahndet werden. Sollte bekannt werden, dass jemand falsche Angaben auf dem Fragebogen macht, würde dieses auch zur Anzeige gebracht werden, erklärt Kerstin Schweiger vom Blutspendedienst Nord-Ost des Deutschen Roten Kreuzes.

Bei Infektionen durch Blutspenden drohen Haftstrafen

„Würde eine bewusste Täuschung durch einen Blutspendenden bekannt, ohne dass es aufgrund der geleisteten Spende zu einem Patientenschaden käme, würde der Blutspendedienst das Gespräch mit dem Betreffenden suchen und ihn zwingend von weiteren Blutspenden ausschließen“, sagt sie.

Sollte die Blutspende eines schwulen Mannes nachweislich zu einem Patientenschaden führen, hätte dies wohl rechtliche Relevanz. Dann könnte der Spender wegen vorsätzlicher oder fahrlässiger Körperverletzung angezeigt werden. Bei einer Verurteilung droht ihm eine Geld- oder sogar Gefängnisstrafe.

Quelle: http://m-maenner.de/2017/02/das-droht-sc...t-spenden/

Meine persönliche Meinung dazu:" Ist es denn nicht schon schlimm genug,dass Schwule und Lesben jetzt heiraten dürfen ?!? Muss man auch noch fahrlässig tödliche Krankheiten verbreiten ? Wer will denn einem Blutspender ansehen,ob er Schwul ist ?!? Und wer will einem ansehen,ob er 1 Jahr lang keinen Sex hatte. Geschweige denn,dies überprüfen ! Wenn der "Blutempfänger" durch die Spende überlebt und danach langsam dahinsiecht ist dies keine wirkliche Hilfe. Und was nützt es dem Opfer,wenn der "Virenspender" bestraft wird ? Nichts ! Infiziert ist infiziert ! Diese Regel zu kippen,wäre Unverantwortlich. Und kein normaler,sozial eingestellter Mensch würde einen anderen Menschen derart fahrlässig gefährden !"
Der Klartexter

"Wenn Unrecht Gesetz wird,wird Rebellion Pflicht."
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