Rassismus! Sexismus! Populismus!…Vom richtigen und falschen Umgang...





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Das Jahr das uns den Frieden nahm.

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Tango der Verleugnung

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Rassismus! Sexismus! Populismus!…Vom richtigen und falschen Umgang...
24.07.2018, 14:03
Beitrag #1
Rassismus! Sexismus! Populismus!…Vom richtigen und falschen Umgang...
...mit gefährlichen Begriffen.

[Bild: gender.png]

Sie sind weit verbreitet, und ihre Verbreitung nimmt ständig zu. Allerdings steht der Grad ihrer Verbreitung in umgekehrt proportionalem Verhältnis zu ihrer semantischen Leistungsfähigkeit. Denn je häufiger sie von Politikern, Kritikern und Kommentatoren in Umlauf gesetzt werden, desto unschärfer wird ihr Erklärungsvermögen. Sie werden schließlich zu dem, was man als „Worthülsen“ bezeichnet: Begriffe ohne Inhalt, Sprache ohne brauchbare Denotate.*

Rassismus!

So hat der Rassismus-Begriff inzwischen seine ursprüngliche Bedeutung weitgehend eingebüßt. Er bezeichnet keinen verbreiteten, kulturell oder politisch begründeten Haß auf bestimmte Rassen mehr, sondern dient als Kampfbegriff gegen ungeliebte, unwillkommene Meinungen oder Einstellungen. Eben dies macht ihn gefährlich. Obwohl Biologen und Anthropologen sich vom Rasse-Begriff längst verabschiedet haben, weil er keine wissenschaftliche Substanz besitzt, und der Begriff Ethnie an die Stelle getreten ist, überlebt der Begriff in einer fragwürdigen Übertragung -als verbale Keule, als Waffe gegen Kritik an sozialem oder politischem Fehlverhalten. Die meisten verunglimpften „Rassisten“ in unserer Gesellschaft sind gar keine; es sind eher Menschen, die vom Zeitgeist abweichende Ansichten artikulieren. Doch wer heute berechtige Kritik an ethnisch befremdlichen oder sozial inakzeptablem Verhalten äußert, läuft Gefahr, von eifrigen Gutmenschen als Rassist beschimpft zu werden.

Sexismus!

Der Sexismus-Begriff ist in seiner inflationär wolkigen Verwendung nicht minder problematisch und gefährlich. Daß er grundsätzlich berechtigt sein kann, soll nicht bezweifelt werden. Denn einerseits ist diese „Weltanschauung“ das unglückliche Erbe einer mehrtausendjährigen Geschichte des Patriarchats mit seinen typischen Dominanzansprüchen der Männer; andererseits ist er das unaufhebbare Resultat der natürlichen Spannung zwischen den Geschlechtern und ihren manchmal auch unerfreulichen Aspekten. Von Sexismus als Ideologie kann aber erst dann die Rede sein, wenn eine gesellschaftspolitisch offenkundige Herabwürdigung, Geringschätzung und Unterdrückung damit gemeint ist oder wenn Männer das deutliche „Nein ist Nein!“

mißachten und sie gesellschaftliche Macht oder physische Stärke gegen Frauen ausspielen.
In subtilerer Weise kommt Sexismus in der Berufswelt vor, wenn Frauen schlechter entlohnt werden als Männer oder man ihnen - bei gleicher Qualifikation - berufliche Aufstiegsmöglichkeiten verwehrt. Indes wird der Begriff fragwürdig, wenn er auf bestimmte soziokulturelle Gepflogenheiten angewandt wird, die radikalen Feministinnen gegen den Strich gehen, aber den Frauen nachweislich nicht zum Schaden gereichen:

Lassen sich zum Beispiel attraktive Mädchen als Models barbusig auf den Titelseiten glamouröser Männermagazine ablichten, so läßt sich geschmacklich darüber streiten, aber als sexistisch anzuprangern ist das nicht. Es gibt Tausende von Frauen, die sich glücklich schätzten, könnten sie entsprechend posieren und sich von der Männerwelt bewundern lassen. Solche Fotos

haben viel mit der Vermarktung von Erotik, aber nichts mit Sexismus zu tun, denn hier wird kein politisches Machtspiel gespielt, sondern es wird weibliche Eitelkeit befriedigt und männliches Interesse bedient.

Populismus!

Ein Begriff, der in der jüngsten Zeit geradezu wuchert, ist Populismus, inzwischen ebenfalls zu einem diffusen Kampfbegriff verkommen. Abgeleitet vom lateinischen „populus“ (das Volk) und als Wurzel des Adjektivs „populär“ (beliebt) bezeichnet das Wort zunächst nichts anderes als ein Gesellschaftsbild, das den Vorstellungen bestimmter Gruppen des Volkes entspricht. Populistische Bewegungen erwachsen aus dem, was populär ist, genauer: was von Menschen, die sich gesellschaftspolitisch äußern, gewünscht wird.

Damit sollte der Populismus eigentlicdeutsche Spracheh ein durch und durch demokra-
tisches Phänomen sein. Ist er aber nicht. Denn Kritiker argwöhnen darin fragwürdige Ideologien, die an der gesellschaftlichen Realität und ihren politischen Erfordernissen vorbeizielen. Populisten wird vorgeworfen, ihr Denken sei zu einfach gestrickt und sie wollten komplexen Krankheiten simple Therapien verordnen - politische Quacksalberei gewissermaßen. Damit erfährt der Begriff eine Abwertung und wird in seiner wolkigen Bedeutung zweifelhaft. Rhetorisch ist er jedoch bequem, weil man damit Ideen als „populistisch“ abtun kann, ohne zu sorgfältig zu prüfen, welche Gedanken dahinterstecken.

Natürlich können Populisten mit ihren Ansichten schiefliegen, aber die politische Fairneß erfordert, daß man sich redlich damit auseinandersetzt. Oftmals würde sich dabei zeigen, daß Populismus nur eine Variante des Konservatismus, seltener des Rechtsextremismus ist. Über diese Zusammenhänge aufzuklären ist notwendig und legitim, Menschen als „Populisten“ abzukanzeln ist engstirnig und undemokratisch.

*Denotat = die lexikalisch fest gelegte Bedeutung eines Wortes im Unterschied zum Konnotat, der nicht festgelegten, aber „mitschwingenden“ Bedeutung. So bezeichnet das Wort „Neger“ denotativ einfach einen Menschen mit schwarzer (oder dunkler) Hautfarbe, konnotativ schwingt heute in dem Wort jedoch eine Abwertung mit, so daß es allgemein als verpönt gilt.

http://deutschesprachwelt.de/

Quelle: Rundbrief von deutschelobby

http://deutschelobbyinfo.com/2018/07/20/...begriffen/

"Wenn Unrecht Gesetz wird,wird Rebellion Pflicht."
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